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Der Verein
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  Gegründet 1991, seit 20 Jahren als "Grüner Saal e.V."  
       
  Mittwoch
18. NOV 2020
19:00

Café Lütt
Käkenflur 16F
22419 Hamburg
 
Luftbild Kettenwerk 1945
Vortrag und Diskussion
Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Langenhorn

Mit René Senenko vom Kulturverein Grüner Saal e.V.
Veranstaltung in Kooperation mit Leila - Leben in Langenhorn e.V.
Eintritt frei
       
  Dienstag
15. DEZ 2020
18:00

Bürgerhaus Langenhorn Tangstedter Landstr. 41
22415 Hamburg

 
Zeichnung M. Raschke
Zeichenkurs
Zeichnen mit Meinhard Raschke

Unter Anleitung des bekannten Langenhorner Malers Meinhard Raschke probieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Porträtzeichnen am lebenden Modell. Teilnahme 3 EUR. Anmeldung unter gruener-saal@gmx.de
 


CHRONIK ♦ ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN

  Sonntag
18. OKT 2020
Treff:
Taxistand am U-Bf. Ochsenzoll (U1)
Dauer 2 ½ Std.
Gebühr 5 EUR
Flyer
 
Fotos Gert Krützfeldt
Tour (mit und ohne Fahrrad)
Zwangsarbeit im Hanseatischen Kettenwerk und in der Messap

Radtour und Spaziergang zu Gedenkorten und Stätten über einen der größten Standorte der Hamburgischen Rüstungsproduktion im 2. Weltkrieg. Zwischen Hochbahn Ochsenzoll und Tarpen waren im 2. Weltkrieg in den Munitionsfabriken "Hanseatisches Kettenwerk" und "Deutsche Messapparate GmbH" (Messap) 9500 Menschen beschäftigt, davon ein Großteil unfreiwillig. Unsere Tour führt zu einigen Stätten des einstigen Rüstungsstandorts und stellt erstmal ein Konzept für eine geplante "Spur der Erinnerung" vor, welche die 5 Gedenkorte im Komplex "Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und KZ in Langenhorn" in einen Zusammenhang stellen will.
Unsere Tour umfasst folgende Stationen:
Treff am Taxistand U-Bf. Ochsenzoll.
1) Standort der umgesetzten Zwangsarbeiter-Stele; 2) Stolpersteine für 2 strafgefangene Soldaten, die im Kettenwerk arbeiten mussten und nach Fluchtversuch hingerichtet wurden; 3) getarnter Schutzraum in der Strohdachsiedlung (nur mit Fahrrad); 4) KZ-Gedenkstein Essener Straße; 5) verschütterter Deckungsgraben im Wohngebiet und 6) Valvopark (Messap) mit Besichtigung der weitläufigen unterirdischen Schutzräume.
Wer ohne Fahrrad kommt, nimmt an der Führung bis zu den Stationen 1 und 2 teil und schließt sich dann der Gruppe an, die zu Fuß zum KZ-Gedenkstein unterwegs sein wird. Die Radlergruppe steuert in der Zwischenzeit den getarnten Schutzraum in der Strohdachsiedlung an. Beide Gruppe finden sich dann am KZ-Gedenkstein (Essener Str. 54) ein, suchen im Wohngebiet einen verschütteten Deckungsgraben auf und finden sich schließlich am Valvopark ein. Am Valvopark (einst Messap) stellt der Kunstverein Kettenwerk e.V. erste Ideen für ein geplantes Denkzeichen vor, das an die Zwangsarbeit während des 2. Weltkrieges bei der Messap erinnern soll. Abschließend besichtigen wir die unterirdischen Schutzräume der einstigen Messap. Wer dann noch bei Kaffee oder Tee an einem Austausch in einem Atelier des Kunstvereins im Valvopark Interesse hat, muss sich anmelden bei gruener-saal@gmx.de - Für eine Teilnahme an der Tour ist hingegen keine Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr Tour 5 Euro.
Während der Veranstaltung kann die neue Broschüre "Wohnungsbau für die Rüstungsindustrie - Siedlungen für das Hanseatische Kettenwerk und die Messap" (44 Seiten, ill.) zum Preis von 4,80 Euro erworben werden.
Endstation der 2 1/2-stündigen Tour ist der Valvopark. Von da fährt sonntags der Bus 278 halbstündlich auch zum U-Bf. Ochsenzoll (U1)
       
  Freitag
25. SEP 2020
2. OKT 2020
A.G.D.A.Z.
Stadtteiltreff Steilshoop
Gropiusring 43A
22309 Hamburg

 
Foto K.Salehezadeh
Kurz-Kursus
Was ist schön? Zweimal 90 Minuten Persische Kalligrafie

Unser kleiner Kursus gibt einen Einblick in Geschichte und Praxis der faszinierenden persischen Schönschreibschrift. Kursusleiter Kamal Salehezadeh weist auf wesentliche Unterschiede zu unserem Alfabet hin, das auf lateinischen Buchstaben basiert, und leitet zu ersten Schreibversuchen an. In der 2. Stunde werden alle TeilnehmerInnen mittels persischer Schriftzeichen ihren Namen schreiben. Der Kursus über 2 x 90 Minuten wendet sich an Interessierte ab 14 Jahren. Mitzubringen sind Schreibstift und Papier.
Der Referent Kamal Salehezadeh, Hamburg, ist Dozent für Mathematik und Ökonomie und spricht neben Persisch auch Deutsch, Englisch und Türkisch
Wir bitten um eine Anmeldung an info@agdaz.de oder 040-6301028. AGDAZ bemüht uns darum, im Anschluss ein persisches Gericht anzubieten.
       
  Teil 1919-1927:
20. AUG bis
 11. SEP 2020

Kulturhaus »ella« Langenhorn
Käkenflur 30 (über Iserlohner Stieg)
22419 Hamburg

Teil 1928-1932:
21. AUG bis
2. OKT 2020
A.G.D.A.Z.
Stadtteiltreff Steilshoop
Gropiusring 43A
22309 Hamburg

 Teil 1933-1943:

18. AUG bis
 18. SEP 2020
Gedenkstätte Ernst Thälmann
Tarpenbekstr. 66
20251 Hamburg
 

Plakat (DIN-Format)

Flyer (4 Seiten, DIN-Format)

Die Medien:
Hamburger Wochenblatt (Langenhorn/Fuhlsbüttel) 12.8.20

Hamburger Wochenblatt
 (Eppendorf) 12.8.20


Hamburger Wochenblatt
 (Bramfeld/Steilshoop) 12.8.20


Markt extra (Norderstedt) 15.8.20
150 Jahre Postkarte in Deutschland:
Mitmach-Ausstellung »Revolution - Demokratie - Antifaschismus. Alte Hamburg-Postkarten geben ihre Geschichte preis«

Zwei Dutzend Autor*innen, Mitglieder aus Hamburger Geschichtswerkstätten, Historiker*innen, Sammler*innen und Familienforscher*innen haben sich der Idee einer Ausstellung verschrieben, mittels alter Ansichtskarten Episoden Hamburger Geschichte zu vermitteln. Die Postkarten künden von nie (oder selten) erzählten Episoden und Schicksalen. Aus den Jahren der Weimarer Republik werfen sie Schlaglichter auf den widerspruchsvollen Kampf der Arbeiterbewegung in Hamburg ebenso wie auf heute völlig vergessene Reformprojekte. Über die Jahre des Faschismus erfahren wir von Justizmord, Flucht und Exil, aber auch von mutigen Fällen des Zusammenhalts, der Solidarität und des Widerstands. Viele der Postkarten finden nun nach 80 bis 100 Jahren erstmals ein Publikum.
Die Ausstellung wird ständig um neue Tafeln erweitert, denn eine Grundidee des Kulturvereins Grüner Saal e.V., der die Ausstellung organisiert hat, ist es, die Besucher*innen der Schau anzuregen, in ihren Fotoalben Postkarten ausfindig zu machen, die ihrer Wiederentdeckung harren und vielleicht bei unseren nächsten Ausstellungen ihre Geschichte preisgeben.
Die auf Vlies-Tüchern präsentierte Schau – wegen ihres Umfangs in drei Zeitabschnitte unterteilt – wird bis Mitte September 2020 in drei Einrichtungen in Langenhorn, Steilshoop und Eppendorf gezeigt. Die Teilausstellung im Kulturhaus "ella" ist bis zum 10. September 2020 zu sehen, die anderen beiden bis zum 18. September 2020 – stets im Rahmen der Öffnungszeiten dieser Einrichtungen. Für Ihre Teilnahme an einer drei Eröffnungen oder für einen Besuch an den übrigen Ausstellungstagen melden Sie sich bitte an unter:  
Kulturhaus "ella" Langenhorn:  prella@mookwat.de
A.G.D.A.Z. Steilshoop:  info@agdaz.de
Gedenkstätte Ernst Thälmann:  kuratorium@thaelmann-gedenkstaette.de

Begleitveranstaltungen:
Freitag 28. August 2020, 18:00
Post ins KoLaFu - Die Hamburger Widerstandskämpfer*innen Herta Winzer (verh. Rebstock), Werner Stender und Anita Sellenschloh. Lesung mit Musik unter anderem aus dem soeben erschienenem Buch "Gertigstraße 56 - Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" (Autorin: Ruth Stender) auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung. Es lesen Inés Fabig und Andre Rebstock. Das Buch kann bei der Veranstaltung zum Preis von 22,90 Euro erworben werden.
Ort: Friedhof Ohlsdorf, Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung. Auf der Sorbusallee (unweit Ausgang Bramfeld) den grünen Hinweisschildern folgen. In Kooperation mit der Gruppe "Kinder des Widerstands Hamburg". Teilnahme gegen Spende. Anmeldung unter gruener-saal@gmx.de

Samstag 29. August 2020, 14:00
Radtour über den Friedhof Ohlsdorf zu den Gräbern von Johanne Reitze, Etkar André und Adolf Biedermann.
Treff am S-Bahnhof Ohlsdorf Ausgang Friedhof. Teilnahme gegen Spende. Anmeldung unter
gruener-saal@gmx.de. Im Rahmen dieser Tour findet im "Garten der Frauen" eine Führung mit Dr. Rita Bake zu den Grab- und Gedenksteinen von Johanne Reitze u.a. mutigen Hamburger Frauen aus den Jahren 1919-1945 statt. Dieser Teil der Rundfahrt findet in Kooperation mit dem Verein Garten der Frauen e.V. statt
       
  Dienstag
9. JUN 2020
Ort:
Gehweg zwischen Langenhorner Chaussee 623-625 (Bürogebäude) und ZOB Ochsenzoll

 


Fotos Gert Krützfeldt
Gedenkstele am neuen Standort in Langenhorn enthüllt
37 Bürgerinnen und Bürger fanden sich zur Übergabe der Gedenkstele zur Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit im "Hanseatischen Kettenwerk" am neuen Standort an der Langenhorner Chaussee 623-625 ein. Mit Uwe Leviens Liedern zur Gitarre und Ansprachen von Georg Chodinski (Landessprecher der VVN-BdA Hamburg), Hans-Joachim Kroll (Vors. Grüner Saal e.V.), Wolfgang Peper (Pastor der ev. Gemeinde St. Jürgen-Zachäus) und Rachid Messaoudi (Abgeordneter der LINKE in der BV Nord und Mitglied des Grünen Saal e.V.) bekam dieser lang vorbereitete Akt einen würdigen Rahmen. Videoeindrücke von René Buschmann
Mopo vom 11.6.2020 Ι Wochenblatt (Ausg. Langenhorn) 24.6.2020 Ι Langenhorner Rundschau vom Juli 2020
       
   Montag
11. MAI 2020
Ort: HAW Hamburg,
 Alexanderstraße 1
20099 Hamburg

»Schreiendes Holz. Die Passion des Frans Masereel«. Ausstellung
Vernissage zur Premiere. Der Grüne Saal e.V. zeigt seine neue Ausstellung "Schreiendes Holz" in der Versammlungsstätte der "Hochschule für Angewandte Wissenschaften" (HAW Hamburg). Im Mittelpunkt der auf 20 Textiltüchern gedruckten Schau steht der legendäre erste Bildroman Masereels, die in Holzschnitten geschaffene "Passion eines Menschen" sowie eine Vielzahl eindrucksvoller Antikriegsgrafiken des Künstlers. Ein Begleitheft zur Ausstellung ist erhältlich. Unter Vorbehalt der Corona-relevanten Einschränkungen findet die Ausstellung vom 11. Mai bis 19. Juni 2020 statt. Veranstalter sind der AK Friedenswissenschaft an der HAW sowie der Fachschaftsrat FSR Soziale Arbeit an der HAW. • Flyer
       
  Samstag
14. MRZ 2020
Treff: S-Bf. Ohlsdorf, Ausgang Friedhof





Fotos nko
Was sollen »Prominentengräber«? Radtour über den Friedhof Ohlsdorf
Erstmals bot der Kulturverein Grüner Saal e.V. eine Rundfahrt zu „Prominentengräbern“ von NS-Tätern sowie zu Gräbern von bekannten mutigen Nazigegnerinnen und ermordeten Antifaschisten, die nicht als „Prominentengräber“ gelten (Margaretha Rothe; Adolf Biedermann, Etkar André, Kurt Elvers) an. Der Verein beabsichtigte mit dieser Tour dazu beitragen, die Liste der sogenannten „Prominentengräber“ auf den Prüfstand zu stellen. 40 Interessierte nahmen an der Tour teil, die im Rahmen der "Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord" stattfand.
Flyer
       
  Donnerstag
20. FEB 2020
Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstr. 41,
22415 Hamburg




Foto nko
Schnellkurs Porträtzeichnen
Unter Anleitung des bekannten Langenhorner Malers Meinhard Raschke probierten sich die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer am lebenden Modell im Porträtzeichnen. Die jüngste Teilnehmerin zählte 9 Jahre. Gern kommen wir dem Wunsch nach, solch einen Kursus zu wiederholen.


Wird am Dienstag 15. Dezember 2020 (18:00) wiederholt!
Ort: Bürgerhaus Langenhorn
       
  Dienstag
28. JAN 2020
Kulturhaus LaLi, Tangstedter Landstr. 182A, 22415 Hamburg





Fotos nko
Film »Vergessene Transporte«
Der Bezirksseniorenbeirat Hamburg-Nord lud (in Kooperation mit dem Grünen Saal e.V.) erstmals zu einer Aufführung der Filmdoku »Vergessene Transporte« in das Kulturhaus LaLi ein. Der Film handelt von der Odyssee 40 jüdischer Mädchen aus der Tschechoslowakei durch mehrere baltische Lager nach Hamburg-Langenhorn, wo sie ab Herbst 1944 im "Hanseatischen Kettenwerk" Granathülsen fertigen mussten. Werner Hansen, Vorsitzender des Seniorenbeirats Nord, der die Veranstaltung vorbereitet hatte, begrüßte die 120 Besucherinnen und Besucher; Klaus Wicher, Landesvorsitzender des SoVD Hamburg, sprach anlässlich des bevorstehenden Auschwitz-Gedenktages, Liane Rathke rezitierte Gedichte und René Senenko führte in den Film ein. Eine Videokonferenz mit dem Regisseur Lukáš Přibyl (New York) rundete die Veranstaltung ab.
Hamburger Wochenblatt 15.1.2020 (Seite 3 oben) • Plakat
PS: Am 31. Januar hielt René Senenko vom Grünen Saal e.V. in der evangelischen Gemeinde St. Jürgen, Stockflethweg, Hamburg-Langenhorn, einen Vortrag über Zwangsarbeit im Hanseatischen Kettenwerk; Beginn 15 Uhr • taz Hamburg 31.1.2020
       
       
       
 
   
 
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