Aktualisiert am 05. Dezember 2022

Olmo e.V. - Verein für Kultur und Erinnerungsarbeit zwischen Ohlsdorf und Ochsenzoll, vormals Grüner Saal e.V.
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So, 11. DEZ 2022
Treff 14:15 am Polizeimuseum Hamburg
Carl-Cohn-Straße 39

22297 Hamburg (Winterhude)


Foto www.polizei-
museum.hamburg







Museumsbesuch
Führung ab 14:30 Uhr durch das Hamburger Polizeimuseum mit dem Historiker Wolfgang Kopitzsch, Bundes- und Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft verfolgter Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten (AvS) und Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg a.D.
Im Mittelpunkt der 1-stündigen Führung steht der historische Teil der Ausstellung; anschließend Gespräch mit Wolfgang Kopitzsch.
Das 2014 eröffnete Polizeimuseum befindet sich im einstigen Wirtschaftsgebäude auf dem Gelände der Akademie der Polizei Hamburg.
Museumseintritt 8 €, ermäßigt 6 €; Kinder sowie Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Zutritt. Da das Museum sich auf Polizeigelände befindet, bitte Personalausweis nicht vergessen (ab dem Alter von 16 J. muss er vorgezeigt werden). Der Zugang ist barrierefrei (Lift). Eine Anmeldung bei Olmo e.V. ist nicht erforderlich


Mo, 12. DEZ 2022
18:00

LAB-Begegnungsstätte Hansaplatz 10
20099 Hamburg





Buchvorstellung
Präsentation des von Olmo e.V. beim Hamburger VSA-Verlag herausgegebenen Sammelbandes "Mit revolutionären Grüßen", an dem sich 37 Autorinnen und Autoren beteiligt haben, mit Grußworten von Tanja Chawla (DGB-Vorsitzende) und Meinhard Meuche-Mäker (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg) sowie mit der Aufführung proletarischer Kurzfilmen der 1920er-Jahre (kommentiert durch den Hamburger Filmhistoriker Thomas Tode). Das Buch ist bei der Veranstaltung zum Preis von 24,80 € erhältlich.
Gemeinschaftsveranstaltung von Olmo e.V. und Geschichtswerkstatt St. Georg


Di, 13. DEZ 2022
16:00
Bürgerhaus Langenhorn
Tangstedter Landstraße 41
22415 Hamburg
(direkt am U-Bf. Langenhorn-Markt, gegenüber Edeka)





OLMO-Jahresausklang mit Buchvorstellung und Eierschecke
Ab 16:00 weihnachtliches Büffet mit Kaffee und sächsischer Eierschecke (frisch gebacken aus Sachsen eingeflogen)
Ab 17:00 gibt unser Vorsitzender Hans-Joachim Kroll einen Einblick in das Vereinsleben und eine verbale Vorschau auf die nächsten Olmo-Veranstaltungen. Danach wird Hartwig Zillmer auf die im März 2023 geplante Busfahrt zu Stätten polnischer Geschichte in Hamburg neugierig machen, bevor René Senenko das eben beim VSA-Verlag erschienene Buch "Mit revolutionären Grüßen - Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung 1900-1945" vorstellt, an dem sich 37 Autorinnen und Autoren beteiligt haben. Bei Glühwein (auch alkfrei) werden wir den Abend ausklingen lassen. 

Einlass ab 16:00
.


Di, 31. JAN 2023
18:30
Bürgerhaus Langenhorn
Tangstedter Landstraße 41
22415 Hamburg
(direkt am U-Bf. Langenhorn-Markt, gegenüber Edeka)


(c) Salehezadeh



Vortrag mit Bildprojektion
Kulturen in Deutschland - voneinander lernen: Einführung in die orientalische Schrift und Ästhetik. Vortrag mit Bildprojektion von Kamal Salehezadeh. 
Eintritt frei (Spende erwünscht), Einlass ab 18:00. Ohne Anmeldung. Veranstaltung im Rahmen der "Wochen des Gedenkens in Hamburg-Nord".




Fr, 10. FEB 2023
18:30
Bürgerhaus Langenhorn
Tangstedter Landstraße 41
22415 Hamburg
(direkt am U-Bf. Langenhorn-Markt, gegenüber Edeka)


Esperantofahne






Vortrag / Sprachvermittlung
Kommunikation auf Augenhöhe: Esperanto – eine Einführung. Ein Abend mit Jürgen Wulff, Vorsitzender von Esperanto Hamburg e.V.
Bevor sich Englisch als globales Kommunikationsmittel endgültig durchzusetzen begann, war die von Ludwik Zamenhof Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Plansprache Esperanto weit verbreitet. Da leicht zu erlernen, war sie auch in der Arbeiterbewegung das ideale Mittel, um mit geringem Aufwand globale Kontakte zu knüpfen. In Zeiten der Arbeitslosigkeit begaben sich auch in Deutschland viele Arbeiter auf Wanderschaft durch ganz Europa und konnten bei gleichgesinnten Esperantistinnen und Esperantisten Quartier und Unterstützung finden. 
Auch heute noch verbindet Esperanto weltweit Millionen von Menschen. Jürgen Wulff wird uns in seinem Vortrag an die Sprache Esperanto heranführen und erste Regeln für das Erlernen von Esperanto vermitteln.
Eintritt frei (Spende erwünscht), Einlass ab 18:00. Ohne Anmeldung. Veranstaltung im Rahmen der "Wochen des Gedenkens in Hamburg-Nord".




Mi, 22. MRZ 2023
18:30
Bürgerhaus Langenhorn
Tangstedter Landstraße 41
22415 Hamburg
(direkt am U-Bf. Langenhorn-Markt, gegenüber Edeka)


(c) Elbe-Express
(Bildausschnitt)







Vortrag mit Bildprojektion / Diskussion
"Warum musste Mehmet Kaymakçı sterben?"
Anlässlich der Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord erinnern wir mit unserer Veranstaltung an den Tod des 29-jährigen Langenhorners Mehmet Kaymakçı, der im Juli 1985 in der Langenhorner Straße Hohe Liedt von Neonazis brutal ermordet wurde.
Redebeiträge aus den Bezirksfraktionen sind angefragt.

Eintritt frei (Spende erwünscht), Einlass ab 17:30. Ohne Anmeldung. Veranstaltung im Rahmen der "Wochen des Gedenkens in Hamburg-Nord".





Sa, 25. MRZ 2023
13:00 Treff am S-Bahnhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße
22337 Hamburg
Dauer: 5 Std.


Gedenkstätte
Bullenhuser Damm







Busrundfahrt
Busfahrt zu Stätten polnischer Geschichte in Hamburg - Veranstaltung im Rahmen der "Wochen des Gedenkens in Hamburg-Nord".
Stationen: Altona, Wilhelmsburg, Rothenburgsort, Hohenbuchen. Rückkunft 18:00 in Ohlsdorf. Am Schluss können TeilnehmerInnen, die das wünschen, mit uns in einem polnischen Restaurant in der Innenstadt einkehren (optional). 
Die Tour wird begleitet von Hartwig Zillmer, Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg.
Teilnahmebeitrag 10 € pro Person; Anmeldefrist 10. März 2023 unter olmo@olmo-online.de







CHRONIK ♦ ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN CHRONIK ♦ ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN
CHRONIK ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN CHRONIK ZURÜCKLIEGENDE VERANSTALTUNGEN
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9. bis 28. NOV 2022
Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen


Ausstellung
"Proleten auf Karton 2.0 - Von der Weltwirtschaftskrise zum Reichstagsbrand (1929-1933)"
Begleitveranstaltungen:
am Fr, 18.11.22 (16:00) Führung durch die Ausstellung mit dem Krator René Senenko
am Di, 22.11.22 (19:00) in der Galerie Morgenland, Sillemstraße 79, sowie am Mo, 12.12.22 (18:00) in der LAB-Begegnungsstätte, Hansaplatz 10, jeweils mit proletarischen Kurzfilmen der 1920er-Jahre (kommentiert durch den Hamburger Filmhistoriker Thomas Tode) und Vorstellung des Begleitbuches „Mit revolutionären Grüßen – Postkarten der Hamburger Arbeiter-bewegung 1900-1945“, VSA-Verlag Hamburg. Das Buch ist bei der Veranstaltung zum Preis von 24,80 € erhältlich.
22. NOV 2022
Geschichtswerkstatt Eimsbüttel



Buchvorstellung
Die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel stellte den beim Hamburger VSA-Verlag herausgegebenen Sammelband "Mit revolutionären Grüßen" vor. 37 Autorinnen und Autoren haben sich an dem Werk beteiligt, von denen vier anwesend waren. Zur Einstimmung führte der Filmhistoriker Thomas Tode zwei Kurzfilme zum Thema proletarische Filmkunst vor.
8. NOV 2022
Bürgerhaus Langenhorn

Flyer


Vortrag und Diskussion
"Zur Lage im Iran"
Nach dem Mord an einer jungen Frau durch die Sittenpolizei im Iran und den darauffolgenden Frauenprotesten im Land reagiert das Regime wieder extrem gewalttätig. Seit der „islamischen Revolution“ vor 43 Jahren hat dieser Staat wiederholt die protestierenden Massen grausam unterdrückt. Was motiviert die Menschen dennoch, bei den Protesten ihr Leben zu riskieren?
Der aus dem Iran stammende Referent Kamal Salehezadeh ist Ökonom und als Dozent in der Erwachsenenbildung tätig. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zu den politischen und sozioökonomischen Entwicklungen des Landes. Nach seinem einleitenden Vortrag diskutierten die 10 Gäste über die offensichtlichen Widersprüche im Iran, über die neoliberal ausgerichtete Wirtschaft des Landes und mögliche Perspektiven der Protestbewegung.


18. OKT 2022
Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Film
"Ein Kriegsdenkmal in Hamburg"; Hamburg 1978, 75min, Regie: Hans Walden.
Anlässlich des heutigen 10. Todestags des Hamburger Historikers Hans Walden zeigte das Bündnis Deserteursdenkmal in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel den Tonfilm "Ein Kriegsdenkmal in Hamburg". Der von Hans Walden 1976-1978 produzierte Streifen geht sowohl auf die Entstehungsgeschichte des von Richard Kuöhl geschaffenen "Kriegsklotzes" ein, der 1936 am Dammtor übergeben worden ist, als auch auf die "ruhmreiche Geschichte" des 76er Infanterieregimentes und seiner Schlachten vom Deutsch-Französischen Krieg bis zum 2. Weltkrieg. Der Film basiert auf Hans Waldens eigenen Recherchen und zog ein Projekt an der Universität Hamburg nach sich, aus dem 1979 eine erste Veröffentlichung über das "76er Ehrenmal" hervorging. Laut Hans Waldens Aussagen regten diese Initiativen den Hamburger Senat Anfang der 1980er Jahre dazu an, dem kriegsverherrlichenden "Ehrenmal" mit künstlerischen Interventionen etwas entgegenzustellen. So entstand das von Alfred Hrdlicka 1985/86 errichtete Gegendenkmal "Mahnmal gegen den Krieg", ein plastisches Ensemble aus Bronze, Marmor und Granit, das unvollendet geblieben ist. Die Schlusssequenzen des Films zeigen eine Gruppe junger Leute, die der alljährlich am Volkstrauertag zelebrierten Kranzniederlegung der Bundeswehr am Klotz durch eine eigene Ehrung für die "Opfer des deutschen Militarismus" zuvorkommt. Nebenbei vermittelt der Film durch seine Sequenzen vom Straßenverkehr und von Passanten ein bisschen Zeitkolorit der 70er Jahre. Der auf 8mm produzierte Film wurde von Hans Walden einige Jahre vor seinem Tod umkopiert. Der 8mm-Originalfilm ist verschollen. Trotz der technischen Mängel ist der Film, der nun erstmals seit mehr als vier Jahrzehnten wieder öffentlich gezeigt wurde, ein sehens- und hörenswertes Zeitdokument. Hans Waldens Lebensgefährtin Bernadette Ridard und Roland Jäger, der einst der erwähnten studentischen Projektgruppe angehörte, wohnten der Veranstaltung bei. Olmo e.V. war an der Vorbereitung der sehr gut besuchten Veranstaltung aktiv beteiligt. Aufgrund des großen Interesses wird Olmo e.V. den Film in absehbarer Zeit ebenfalls zeigen.


11. OKT 2022
Bürgerhaus Langenhorn





Ausstellung und Film

17:00 Eröffnung und Führung durch die Ausstellung "Zwischen Weltwirtschaftskrise und Reichstagsbrand - Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung" im Treppenhaus des Bürgerhauses Langenhorn.
Vernissage mit Liedern, mit Rotkäppchensekt, Kaffee, Tee und frischgebackener Eierschecke.


18:30 Film im Vortragssaal: "Die Rapoports - Unsere drei Leben"
Fernseh-Dokumentarfilm 2004 von Sissi Hüetlin und Britta Wauer; 58 min
Grimmepreis 2005. Mit Einführung von Ulrich Fritsche und Diskussion

Kooperationsveranstaltung von Olmo e.V. mit dem Hamburger Gesprächskreis UnsereWeltClub und der "Initiative MIR".
Anzahl der Gäste: Ausstellungseröffnung: 12; Film: 20

Ulrich Fritsche zog folgendes Resümee des Abends:
"Humanistischer Hamburger Kulturgenuss mit Eierschecke.
Olmo, ein junger Kulturverein, stellte in Zusammenarbeit mit der Initiative MIR und mit UnsereWeltclub auf Schautafeln historische Aspekte zur Geschichte der Hamburger Arbeiterbewegung bis zum Reichstagsbrand 1933 dar. Im 2. Teil des Abends stand mit dem Film "Unsere drei Leben - Die Rapoports" die Hamburger Jüdin und Kommunistin Dr. Inge Rapoport im Mittelpunkt. Eine Besucherin brachte die Veranstaltungserfahrung auf den Punkt: Sie war von dem Konzept und dem Filmgespräch begeistert, weil es warmherzig, politisch offen und nicht verkopft zuging. In diesem Sinne will Olmo fortfahren, um mit Kultur und Politik die Aufmerksamkeit der Hamburger für die kommenden Ausstellungstage und für die nächsten Veranstaltungen zu gewinnen."
 

4. SEP 2022
Hamburg-Langenhorn


Stolpersteine
Bildeindrücke von der heutigen Putzaktion bei Stolpersteinen im Wattkorn und an der Langenhorner Chaussee in Hamburg-Langenhorn. Gereinigt wurden die Steine für den Kommunisten Carl Suhling, für die Jüdin Adele Rühl und für die beiden strafgefangenen Soldaten Karl-Heinz Berger und Otto Berger.
Bildbericht PDF
3. SEP 2022
Dammor, Deserteursdenkmal
20354 Hamburg



Flugblatt
Antikriegs-Fest
Wir sagen Nein zu Aufrüstung, zum 100 Mrd. Sondervermögen Bundeswehr und NATO-2%-Ziel, weil nur Abrüstung und Diplomatie Frieden schafft.
Wir sagen Nein zu Sanktionen und Energieunabhängigkeit, weil nur internationale wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation Frieden sichert.
Wir sagen Nein zu nationalen Feindbildern, weil nur Völkerverständigung Frieden ermöglicht.
Wir sagen Nein zum letzten verbliebenen großen Militärbündnis NATO, weil die Vereinten Nationen die notwendige Schlussfolgerung aus zwei Weltkriegen und Faschismus sind.
Wir machen mobil gegen die Luntenleger, Kriegshetzer und Rüstungsprofiteure.

Programm:
14:00 Eröffnung, Redebeitrag "Initiative MIR"
14:30 Szenische Lesung der Initiative „Sedanstraße umbenennen" und Grußworte von VertreterInnen der Fraktionen der Bezirksversammlung Eimsbüttel
15:10 Redebeitrag Rasmus Gerlach, Farbbeutel-Attentäter von 1981
15:20 Gedichte von Sibylle Hoffmann, vorgetragen von Thomas Immanuel Steinberg
15:25 Duo Sokugayu: Politische Lieder zur E-Gitarre
16:00 Redebeitrag "Volksinitiative gegen Rüstungsexporte"
16:15 Brecht-Nachmittag für Kinder und Erwachsene (Olmo e.V.)
17:00 Silke Knoche: Friedenslieder zur Gitarre
17:15 Redebeitrag Detlef Mielke, DFG-VK
17:30 Duo Horn & Seide: Songs zu Gitarre und Saxofon
18:00 Marx‘ Sisters & Brothers: Tucholsky-Programm


Veranstalter dieses von der Kulturbehörde geförderten Festes war Olmo e.V., Mitglied im Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal

30. AUG 2022
Bürgerhaus Langenhorn




Vortrag mit Bildprojektion
"Old Gold - Fides Foto-Koffer"
Lichtbildervortrag von Thomas Struck
„Markante Porträts, ungewöhnliche Perspektiven“ (F.C. Gundlach Stiftung)

Der in der Hamburger Altstadt geborene Fide Struck (1901-1985) gehörte in den späten Jahren der Weimarer Republik zum Umfeld der Arbeiterfotografen. Er fotografierte zwischen 1930 und 1940 vor allem in Hamburg und Berlin. 1941 packte er 3000 Negative in einen Koffer, der nach einer Odyssee durch Deutschland erst 2015 von seinem Sohn, dem Filmemacher Thomas Struck, wieder geöffnet wurde. Die Bildagentur "bpk Preußischer Kulturbesitz" übernahm die Sammlung, da sie „inhaltlich und fotogeschichtlich so bedeutend“ sei, so dass sie langfristig erhalten werden müsse. Thomas Struck stellte in seinem bild- und tongestützten Vortrag die einmalige Sammlung seines Vaters vor.
Zahl der Besucherinnen und Besucher: 5

27. AUG 2022
Himmelmoor bei 25451 Quickborn



Foto nko
Fotogalerie von der
Exkursion

Fahrradexkursion
Erlebnis Hochmoor. Von verwurzelten Fleischfressern, giftigen Schlangen und schwirrenden Teufelsnadeln. Eine Fahrradexkursion ins Quickborner Himmelmoor
Sie waren einmal landschaftsprägend, doch heute sind sie nur noch Relikte: Die Hochmoore. Hochmoore sind besondere Lebensräume, einerseits lebensfeindlich, andrerseits beherbergen sie eine ganz besondere Flora und Fauna. Sie geben Einblicke in die jüngste Phase der Erdgeschichte. Sie zeugen vom menschlichen Wirken der letzten 15.000 Jahre. Früher als „Unland“ abgetan, teilweise urbar gemacht oder abgetorft, stehen sie heute im besonderen Fokus des Naturschutzes. Einst war das Himmelmoor das größte Hochmoor Schleswig-Holsteins, doch bereits im 18. Jahrhundert begann man damit, Teile des Himmelmoors urbar zu machen. Bis zum Jahr 2018 wurde hier Torf abgebaut.
Moorführer Andreas Klotz, Dozent und naturkundlicher Exkursionsleiter, führte uns per Fahrrad und zu Fuß durch das Himmelmoor. Im Mittelpunkt der 3-stündigen Rundfahrt standen die vielfältigen Mensch-Natur- und Mensch-Tier-Beziehungen in Geschichte und Gegenwart der Moore. Flyer Ι Fotos
Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 10

26. AUG 2022
A.G.D.A.Z. Stadtteiltreff Steilshoop



Szenische Lesung mit Bildprojektion
"Unsere Foto waren Beweismittel" - die fotografierenden Arbeiter*innen Erna und Gerhard aus Hamburg am 2. Mai 1933 im Dialog.
Die 1926 in Hamburg gegründete und 1933 verbotene Ortsgruppe der "Vereinigung der Arbeiter-Fotografen Deutschlands" (VdAFD) geriet nach 1945 in völlige Vergessenheit - bis heute. Dabei war die Hamburger Gruppe eine der regsten lokalen Initiativen von fotografierenden Arbeiter*innen in Deutschland überhaupt. Als sie 1932 Fotos von geheimem Rüstungstransporten im Hamburger Hafen in der Presse publik machten, zog das mehrere Verfahren wegen Industriespionage und Hochverrat nach sich. Der Dialog von René Senenko und Lilli Mundt soll die damaligen Verhältnisse anschaulich machen. Die Bildprojektion mit Fotos der Hamburger Arbeiterfotograf*innen unterstützen die szenische Aufführung.
Zahl der Besucherinnen und Besucher: 8


So. 7. AUG 2022
Bombenopfer-Mahnmal auf dem
Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg


Plakat OLMO e.V.
Brecht-Nachmittag
"Es war einmal ein Rabe, ein schlauer alter Knabe" - Ein Brecht-Nachmittag zum Mitmachen für Kinder und ihre Eltern: Tier- und Kinderverse, Friedenslyrik und Gedichte zum Nachdenken.

Veranstaltung im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes.

Flyer Ohlsdorfer Friedensfest



6. AUG 2022
Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg


Fiktiver Grabstein
Radtour
Grabstätten von NS-belasteten Personen. Mit Rita Bake, Vorsitzende des Vereins Garten der Frauen e.V.
Ohne Menschen, die das NS-Regime unterstützt und mitgetragen haben, und ohne Menschen, die weggeschaut, zugeschaut und mitgemacht haben, hätte dieses menschenverachtende System nicht funktioniert. Ein Fest, das sich dem Frieden widmet und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, muss sich auch mit denjenigen beschäftigen, durch deren Handlungen oder Nichthandeln Menschen zu Opfern wurden. Unsere Route führt zu sieben Gräbern, u.a. zur Grabanlage des Industriellen Robert Blohm, in dessen Firma Zwangsarbeitende zur Arbeit herangezogen wurden, zur Grabstele des Hygienikers Peter Mühlens, der an Versuchen an KZ Häftlingen mit Malaria und Fleckfieberpräparaten beteiligt war und nach dem bis 1999 in Langenhorn eine Straße benannt war; zum Grab von Wilhelm Tegeler, Regierungsrat im Arbeitsbeschaffungsamt, der KZ-Häftlinge zum Arbeiten anforderte und an der Koordination von Zwangsarbeit beteiligt war oder auch zum Grab des damaligen Direktors des Hamburger Staatsarchives, Heinrich Reincke, der hunderte von Jüdinnen und Juden denunzierte und nach dem noch immer noch eine Straße heißt. Streckenplan (blaue Linie) für die Radtour.

Veranstaltung im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes in Kooperation mit dem Garten der Frauen e.V. Flyer Ohlsdorfer Friedensfest
Zahl der Teilnehmer*innen: 21


2. AUG 2022
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg
Filmabend
"Die Schlacht um Moskau" 1985, Teil 1 "Die Aggression"
Dauer 2,5 Std.; Regie und Drehbuch: Juri Oserow (1921-2001)
Koproduktion UdSSR, ČSSR, Vietnam und DDR (Defa).
Veranstaltung in Kooperation mit der "Initiative MIR".Flyer

Zahl der Teilnehmer*innen: 9
6. JULI 2022
Gewerkschaftshaus
20097 Hamburg


Foto nko, März 2022
Museumsbesuch
Besuch im Genossenschaftsmuseum.
Die von der Heinrich-Kauffmann-Stiftung im Mai 2014 eröffnete Stätte im 11. Stock des Hamburger Gewerkschaftshauses veranschaulicht durch Tafeln und Sachzeugnisse in Vitrinen die einstige Konsumgenossenchaftsbewegung in Deutschland und ihre Wiederbelebung nach dem 2. Weltkrieg in Ost- und Westdeutschland. Der Leiter der Einrichtung, der Historiker Markus Bassermann, führte uns in die wechselvolle Geschichte der Konsumgenossenschaften, der "Produktion" und GEG ein.
Zahl der Teilnehmer*innen: 8
28. JUNI 2022
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg


Filmabend
Mord an Rathenau. - Vor 100 Jahren (am 24. Juni 1922) wurde in Berlin der jüdische Industrielle Walther Rathenau, seit Anfang 1922 deutscher Außenminister, Opfer eines Attentats der "Organisation Consul". In Alsterdorf (Hamburg-Nord) ist die Rathenaustraße und in Altona der Rathenaupark nach diesem bedeutsamen Politiker benannt. Unser Filmabend widmet sich den Hintergründen des Mordanschlags; wir zeigen den DDR-Fernsehfilm "Mord an Rathenau" (1961, Regie Max Jaap, 75 min). Rathenaus Motive, die einen internationalen Ausgleich und deshalb auch die Annäherung an Sowjetrussland suchten, stießen bei der Mehrheit der Offiziere aus den aufgelösten Freikorps auf Hass. Rathenau verteidigt seinen Vertragsschluss mit Sowjetrussland im Film mit den Worten, die auch heute recht gegenwärtig klingen: „Man ist doch kein Bolschewist, wenn man den russischen Markt für die deutsche Wirtschaft erschließen will“ sowie: „In unserer Lage ist die Aussöhnung zwischen Ost und West unsere einzige Chance.“
In einer Einführung ging René Senenko (OLMO e.V.) auf die Hamburg-Connection des geheimen Terrornetzwerks "Organisation Consul" ein, worüber er Hinweise im Hamburger Staatsarchiv ausfindig gemacht hat.
Zahl der Teilnehmer*innen: 11
9. JUNI 2022
Geschichtswerkstatt Eimsbüttel/ Galerie
20257 Hamburg




Hintergrundfoto: Stacheldraht
für den fernöstlichen
Kriegsschauplatz, aufgenommen
im April 1932 im Hamburger
Hafen. Die Aufnahme eines
Arbeiterfotografen führte 1932
zu einer Anklage wegen
Industriespionage und
Hochverrat.

Vortrag
Rüstungstransporte im Hamburger Hafen. Hamburgs Arbeiterfotografen 1932 zwischen Spionagevorwurf und Klassenauftrag. Vortrag von René Senenko (OLMO e.V.) mit Bildprojektion. -- Die 1926 in Hamburg gegründete und 1933 verbotene Ortsgruppe der "Vereinigung der Arbeiter-Fotografen Deutschlands" (VdAFD) geriet nach 1945 in völlige Vergessenheit - bis heute. Dabei war die Hamburger Gruppe eine der regsten lokalen Initiativen von fotografierenden Arbeiter*innen in Deutschland überhaupt. Nicht ohne Grund stammte der erste Reichssekretär der VdAFD aus Hamburg. Die Ortsgruppe führte ihre Mitglieder an die Fotopraxis heran, lud zu Übungsabenden und Fotoexkursionen ein und belieferte die Arbeiterpresse mit Bildmaterial. Viele VdAFD-Mitglieder begriffen sich als Fotokollektiv, das gesellschaftliche Missstände sichtbar machen wollte. Als sie 1932 Fotos von geheimem Rüstungstransporten im Hamburger Hafen in der Presse publik machten, zog das mehrere Verfahren wegen Industriespionage und Hochverrat nach sich. Der Vortrag basierte auf Recherchen im Bundesarchiv.
Zahl der Teilnehmer*innen: 8
22. MAI 2022
Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung, Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg


Hintergrundfoto René Senenko

Foto Kamal Salehezadeh
Trauerfeier
Am 26. Februar 2022 verstarb die Hamburger Antifaschistin und Zeitzeugin Ursula ("Ulla") Suhling in einer Hamburger Klinik im Alter von 88 Jahren. Heute fand im Beisein von 60 Freunden, Verwandten, Nachbarinnen und Vertreter*innen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, des Auschwitzkomitees, der Willi-Bredel-Gesellschaft, der GEW-Senior*innen und der "Kinder des Widerstands" auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung die Trauerfeier statt. Die von OLMO e.V. gemeinsam mit der VVN-BdA Hamburg vorbereitete Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von der Songgruppe Hamburg und der Solistin Silke Knoche. Es sprachen Ilse Jacob, Dr. Bettina Wehner, Christiane Chodinski, Dr. Kristina Vagt, Lilli Mundt und René Senenko. Prof. Dr. Detlef Garbe übermittelte ein Grußwort. Die Redner*innen gingen in ihren Beiträgen sowohl auf das Leben der in Hamburg gebürtigen Aktivistin in Ost- und Westdeutschland ein und hoben ihr Engagement auf vielerlei Gebieten hervor, besonders aber jenes, das ihren Forschungen und der Erinnerung an die Hamburger Antifaschisten aus dem Strafbataillon 999 galt, wozu auch ihr Vater gehörte. René Senenko griff die Anregung von Dr. Bettina Wehner auf, für die 999er in Hamburg einen Gedenkort zu schaffen, zumal damit ein alter Wunsch der Verstorbenen in Erfüllung gehe. Die Urne Ursula Suhlings hatte die Stiftung für NS-Verfolgte zwei Wochen zuvor im Grab der Eltern Lucie und Carl Suhling beiesetzen lassen.
16. MAI 2022
Grindelallee/Ecke Sedanstraße
20146 Hamburg
Aktion
OLMO e.V. gehört der seit anderthalb Jahren bestehenden Initiative "Sedanstraße umbenennen!" an und bereitete für heute eine symbolische Umbennenung der Sedanstraße vor. Diese Aktion der Initiative, die mit Infotisch, Banner und Leiter anrückte, fand im Beisein einer Mopo-Fotografin mitten im Feierabendverkehr der Grindelallee statt und lockte viele Passantinnen und Passanten an. Die Initiative wirbt seit ihrer Gründung dafür, die Straße nach dem Wehrmachtsdeserteur und Friedensaktivisten Ludwig Baumann umzubenennen, der 1921 unweit in der Bundesstraße 12 zur Welt kam und 2018 in Bremen verstarb. Der Chefreporter der Mopo Olaf Wunder berichtete in der Mopo-Ausgabe vom 21./22. Mai ausführlich über die Hintergründe.
Fotos (© nko)
8. MAI 2022
Jungfernstieg
20354 Hamburg
Fest zum 8. Mai
Das Leseteam von OLMO e.V. und die Songgruppe Hamburg beteiligten sich am Fest zum 8. Mai auf dem Jungfernstieg mit dem Stück "Unsere Fotos waren Beweismittel - fiktiver Dialog der Hamburger Arbeiterfotograf*innen Erna und Gerhard am 2. Mai 1933", dem sie mit zeitgenössischen Liedeinlagen Schwung verliehen.
Zahl der Besucher*innen: ca. 300
Foto (© Olmo/A. Mundt, Videobild)
Fotos (© Tobias Berking)
21. APR 2022
Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung
Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg


Grafik W. Colberg (1950)
Einweihung
Übergabe eines Grab- und Gedenksteins für den Hamburger Künstler, Bootsbauer, Kommunisten und Deserteur Willy Colberg (1906-1986) auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung. Mit Ansprachen von Willy Colbergs Tochter Antje Fretwurst-Colberg und Gert Krützfeldt sowie musikalischer Umrahmung durch die Songgruppe Hamburg.
Zahl der Teilnehmer*innen: 19
Fotos (© Olmo/nko)
2. APR 2022
Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg

Foto S. Schubert, 2021
Rundgang
Das Iranisch-Islamische Gräberfeld in Ohlsdorf. Rundgang mit Kamal Salehezadeh (Hamburg). Ein Beitrag zur Völkerverständigung.
Zahl der Teilnehmer*innen: 15
Fotos (© Olmo/nko)
26. MRZ 2022
Langenhorn
22419 bis 22415 Hamburg




Foto Krützfeldt (Okt. 2020)
Radtour
Fahrt zu Gedenkorten zwischen Ochsenzoll und Heidberg: Zwangsarbeiter-Stele, KZ-Stein, Euthanasie-Tafeln, Gedenkstein für Mehmet Kaymakci. Mit den Referent*innen Margot Löhr, René Senenko und Rachid Messaoudi. Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg-Nord.

Zahl der Teilnehmer*innen: 18
Fotos (© Olmo/nko)
1. MRZ bis 10. APR 2022
Vortragsraum der Staats-
und Universitätsbibliothek Hamburg
20146 Hamburg


Ausstellung
"Proleten auf Karton. Postkarten der Arbeiter*innenbewegung (1919-1939)". Ausstellungseröffnung am 1.3.2022 mit szenischem Dialog "Unsere Fotos waren Beweismittel" und musikalisch-liedhaften Einlagen der Song-Gruppe Hamburg. Führungen durch die Ausstellung mit dem Kurator am 3. April und 5. April.
Flyer
2 Fotos von der Eröffnung am 1. März 2022 (© Gert Krützfeldt)
NDR 90,3 am 9. März 2022 (3 Minuten)

7. DEZ 2021
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg


Zeichnung M. Raschke
Zeichenkurs
Porträt-Zeichnen mit Meinhard Raschke
Unter Anleitung des bekannten Langenhorner Malers Meinhard Raschke probierten sich die 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Porträtzeichnen am lebenden Modell. Man sieht den Resultaten den Spaß, den alle damit hatten, an.
30. NOV 2021
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg



Munitionstransport im Hamburger Hafen. Die Aufnahme eines Arbeiterfotografen führte 1932 zu einer Anklage wegen "Industriespionage"
Vortrag
"Zwischen Spionagevorwurf und Klassenauftrag - Hamburgs Arbeiterfotografen 1926-1933". Vortrag von René Senenko (Grüner Saal e.V.) mit Bildprojektion. -- Die Ortsgruppe Hamburg der "Vereinigung der Arbeiter-Fotografen Deutschlands" - 1933 verboten - geriet nach 1945 in völlige Vergessenheit - bis heute. Dabei war die im Herbst 1926 gegründete Gruppe eine der regsten lokalen Initiativen von fotografierenden Arbeiter*innen in Deutschland überhaupt. Der erste Reichssekretär der Vereinigung stammte aus Hamburg. Die Hamburger Ortsgruppe führte ihre Mitglieder an die seinerzeit noch junge Kunst der Fotopraxis heran, lud zu Übungsabenden in die Dunkelkammer, zu Fotoexkursionen und eigenen Ausstellungen ein und belieferte die Arbeiterpresse (A-I-Z, "Hamburger Volkszeitung") mit Bildmaterial. Viele Mitglieder der Ortsgruppe begriffen sich als Fotokollektiv, das gesellschaftliche Missstände in Hamburg sichtbar machen wollte. Doch mussten sie dabei allzuoft mit Polizeiwillkür und juristischer Verfolgung rechnen. Als 1932 Arbeiterfotografen geheime Rüstungstransporte im Hamburger Hafen fotografierten und in der KPD-Presse publik machten, zog das mehrere Verfahren wegen "Industriespionage" nach sich.
12. NOV 2021
A.G.D.A.Z. Stadtteiltreff Steilshoop
22309 Hamburg


 

Foto nko
Vortrag
Der Volkstrauertag - Mummenschanz oder authentisches Gedenken?

Während der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus noch immer kein offizieller Feiertag ist, wird an der unzeitgemäßen Praxis des alljährlichen Volkstrauertags im Monat November festgehalten. René Senenko vom Kulturverein Grüner Saal e.V. berichtete von Erfahrungen der letzten zehn Jahre mit den offiziellen Ritualen am Volkstrauertag am Dammtor, in Bramfeld und auf dem Friedhof Ohlsdorf. Mit Lichtbildern.
Veranstalter: AGDAZ in Kooperation mit dem Grünen Saal e.V.
1. OKT 2021
Friedhof Ohlsdorf und Fischland

 

Foto Krützfeldt
Aktion
Grabstein für Willy Colberg nach Fischland überführt

Mitglieder des Grünen Saal e.V. überführten am 1. Oktober 2021 den Familiengrabstein des Hamburger Malers und Grafikers Willy Colberg (1906-1986) vom Friedhof Ohlsdorf nach Fischland. Nach Ablauf der Ruhezeit wollten die Angehörigen verhindern, dass der Stein geschreddert wird. Sie baten uns, die Steinplatte des Grabes zu sichern und nach Fischland zu transportieren, wo die Angehörigen zuhause sind. Da dort im Jahr 2000 bereits mit einer Ausstellung an Willy Colberg erinnert worden ist, ist das Andenken an ihn auf Fischland gut aufgehoben. In Hamburg hat sich zuletzt (im August 2021) die Gedenkstätte Ernst Thälmann mit einer Ausstellung von Grafiken Colbergs um das Andenken an den Künstler bemüht.
Über Leben und Werk des Künstlers siehe www.willy-colberg.de
Denkmaltag
11. SEP 2021
Friedhof Ohlsdorf: Gedenkhalle für die "Gefallenen" und
Garten der Frauen
22337 Hamburg

 

Foto nko
Rundgang
Deserteursgräber und Gedenkhalle für "Gefallene"

An der Gedenkhalle für die "Gefallenen" sowie an entlegenen Stellen des Gräberfeldes "Deutsche Soldatengräber" stellten nach einführenden Vorbemerkungen von René Senenko über die nun erfolgte dauerhafte Kommentierung des Rundbaus, drei weitere Referent*innen Einzelbiografien von hier bestatteten Opfern des Faschismus vor. Margot Löhr sprach über die von ihr erforschten Schicksale von Kleinkindern von Zwangsarbeiterinnen, für die hier einige Kissensteine zu finden sind. Ursula Wagner, verwandt mit dem hier beigesetzten Wehrmachtsdeserteur Herbert Klein, und Jörg Arp, Enkel des "Fahnenflüchtigen" Willi Dittmann, stellten die Lebenswege dieser beiden Opfer der Wehrmachtsjustiz vor. Beide Soldaten waren am Höltigbaum hingerichtet worden. Abschließend führte am neu errichteten Gedenkstein für France Bloch-Sérazin im "Garten der Frauen" das Leseteam "Antikriegsambulanz" mit Rachid Messaoudi, Lilli Mundt (11 J.) und René Senenko das eigene Stück "Fiktiver Dialog mit France-Bloch Sérazin" auf. Rita Bake vom Garten der Frauen e.V. erläuterte ihre Idee eines Gedenkwürfels, der im Jahr 2022 im Garten der Frauen seinen Platz finden wird, um an die oben erwähnten Kinder der Zwangsarbeiterinnen zu erinnern. Uwe Levien gab mit Liedern zur Gitarre der Veranstaltung zum Denkmaltag einen musikalischen Rahmen. 
7. AUG 2021
Friedhof Ohlsdorf:
Bombenopfer-Mahnmal
22337 Hamburg

 

Foto Krützfeldt
Cover: Edition Alster 
Buchvorstellung
Nach 8 Jahre währenden Bemühungen konnte der "Runde Tisch Weltkriegsgräber" (dem auch der Grüne Saal e.V. angehört) nun seine erste Veröffentlichung über das große Gräberfeld "Deutsche Soldatengräber" auf dem Friedhof Ohlsdorf vorlegen. Der Runde Tisch war 2013 ins Leben gerufen worden, um auch an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern, die hier seit den 1950er Jahren unterschiedlos zu den Soldatengräbern beigesetzt sind, also hier als NS-Opfer nicht erkennbar sind. Darunter befinden sich viele Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und deren Kinder, Widerstandskämpfer, KZ-Häftlinge, hingerichtete Wehrmachtsdeserteure und Krankenhauspatienten. Der Sammelband des Runden Tisches mit dem Titel "Soldat - Kind - Zwangsarbeiterin - Deserteur" erschien in einer Auflage von 300 Exemplaren im Verlag Edition Alster und kann bei der Landeszentrale politische Bildung Hamburg und bei der Friedhofsverwaltung Ohlsdorf erworben werden. Da eines der Anliegen des Runden Tisches auch eine angemessene Kommentierung des Gräberfeldes und des Rundbaus an der Linnestraße war, hat die Friedhofsverwaltung bereits am Vortag die Deserteursstele von Volker Lang, die bisher 100 Meter abseits an der Linnestraße platziert war, zum Rundbau versetzen lassen. Damit werden die alljährlichen Kranzehrungen am Volkstrauertag nicht mehr einseitig den "Gefallenen" beider Weltkriege zuteil. Demnächst soll das Gräberfeld auch umbenannt werden.
31. JUL 2021
Friedhof Ohlsdorf:
Garten der Frauen
22337 Hamburg


 
  Szenische Lesung
Fiktiver Dialog mit France Bloch-Sérazin
Der Kulturverein Grüner Saal e.V. beteiligte sich am Ohlsdorfer Friedensfest mit einem Kurzstück des Leseteams "Antikriegsambulanz". Diese Kleinkunstgruppe mit Rachid Messaoudi, Lilli Mundt und René Senenko brachte einen "Fiktiven Dialog mit France Bloch-Sérazin" zur Aufführung (Anlass der Inszenierung war der im Juni im Garten der Frauen übergebene Gedenkstein für die französische Widerstandskämpferin France Bloch-Sérazin, die 1943 in Hamburg hingerichtet worden ist). Musikalisch begleitet wurde die Aufführung von Uwe Levien mit Liedern zur Gitarre.
24. JUL 2021
Langenhorn
22417 Hamburg

Die Medienresonanz:
hamburg1
NDR
Mopo
taz
Focus
Hurriyet
ND
BirGün 

Foto Vān Ngân Hoàng
Denkmaleinweihung
Erinnerung an einen rassistischen Mord in Langenhorn: Gedenkstein für Mehmet Kaymakçı

Vor 36 Jahren wurde in der Nacht zum 24. Juli 1985 der damals 29jährige Maurer Mehmet Kaymakçı aus Langehorn von drei Neonazis brutal ermordet. Auf Initiative der Bezirksversammlung Hamburg-Nord wurde nun am Jahrestag des rassistischen Verbrechens, am 24. Juli 2021, am Ort der Tat in der Straße Hohe Liedt in Langenhorn ein Gedenkstein übergeben. Unser Mitglied Rachid Messaoudi hat die Gedenkstein-Übergabe vorbereitet; auf seinen Vorschlag hin hat der Grüne Saal e.V. die Patenschaft über den Gedenkort übernommen. Wir dokumentieren hier den Redebeitrag von Rachid Messaoudi bei der Gedenkstein-Übergabe. Siehe auch unseren Themenbeitrag.
19. JUN 2021
16. MAI 2021
Friedhof Ohlsdorf
22337 Hamburg


Radtour mit Gedenkstein-Einweihung
Leben und Tod der
France Bloch-Sérazin
Letzte Station der beiden Radtouren über den Friedhof Ohlsdorf war der neue Gedenkstein für France Bloch-Sérazin im "Garten der Frauen", dessen Enthüllung das Leseteam "Antikriegsambulanz" mit einem eigens inszenierten "Fiktiven Dialog mit France Bloch-Sérazin" und Uwe Levien mit Liedern zur Gitarre begleitete.
An der Radtour am 16. Mai und am 19. Juni wirkten mit: Rita Bake (Garten der Frauen), Uwe Levien (Musik), Birte Segger (Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof), Hans-Joachim Kroll, Gert Krützfeldt sowie das Leseteam "Antikriegsabulanz" mit Rachid Messaoudi, Lilli Mundt und René Senenko. In Kooperation mit dem Verein Garten der Frauen e.V. 
15. DEZ 2020
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg


Zeichnung M. Raschke
Verschoben!
Zeichenkurs
Zeichnen mit Meinhard Raschke
Unter Anleitung des bekannten Langenhorner Malers Meinhard Raschke probieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Porträtzeichnen am lebenden Modell. Teilnahme 3 EUR. Anmeldung unter gruener-saal@gmx.de
18. NOV 2020
Café Lütt
Käkenflur 16F
22419 Hamburg

Luftbild Kettenwerk 1945
Verschoben!
Vortrag und Diskussion
Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Langenhorn
Mit René Senenko vom Kulturverein Grüner Saal e.V.
Veranstaltung in Kooperation mit Leila - Leben in Langenhorn e.V.
Eintritt frei
18. OKT 2020
Treff:
Ochsenzoll (U1)
22419 Hamburg

Fotos Gert Krützfeldt
Tour (mit und ohne Fahrrad)
Zwangsarbeit im Hanseatischen Kettenwerk und in der Messap
Radtour und Spaziergang zu Gedenkorten und Stätten über einen der größten Standorte der Hamburgischen Rüstungsproduktion im 2. Weltkrieg. Zwischen Hochbahn Ochsenzoll und Tarpen waren im 2. Weltkrieg in den Munitionsfabriken "Hanseatisches Kettenwerk" und "Deutsche Messapparate GmbH" (Messap) 9500 Menschen beschäftigt, davon ein Großteil unfreiwillig. Unsere Tour führt zu einigen Stätten des einstigen Rüstungsstandorts und stellt erstmal ein Konzept für eine geplante "Spur der Erinnerung" vor, welche die 5 Gedenkorte im Komplex "Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und KZ in Langenhorn" in einen Zusammenhang stellen will.
Unsere Tour umfasst folgende Stationen:
1) Standort der umgesetzten Zwangsarbeiter-Stele; 2) Stolpersteine für 2 strafgefangene Soldaten, die im Kettenwerk arbeiten mussten und nach Fluchtversuch hingerichtet wurden; 3) getarnter Schutzraum in der Strohdachsiedlung (nur mit Fahrrad); 4) KZ-Gedenkstein Essener Straße; 5) verschütterter Deckungsgraben im Wohngebiet und 6) Valvopark (Messap) mit Besichtigung der weitläufigen unterirdischen Schutzräume.
Wer ohne Fahrrad kommt, nimmt an der Führung bis zu den Stationen 1 und 2 teil und schließt sich dann der Gruppe an, die zu Fuß zum KZ-Gedenkstein unterwegs sein wird. Die Radlergruppe steuert in der Zwischenzeit den getarnten Schutzraum in der Strohdachsiedlung an. Beide Gruppe finden sich dann am KZ-Gedenkstein (Essener Str. 54) ein, suchen im Wohngebiet einen verschütteten Deckungsgraben auf und finden sich schließlich am Valvopark ein. Am Valvopark (einst Messap) stellt der Kunstverein Kettenwerk e.V. erste Ideen für ein geplantes Denkzeichen vor, das an die Zwangsarbeit während des 2. Weltkrieges bei der Messap erinnern soll. Abschließend besichtigen wir die unterirdischen Schutzräume der einstigen Messap. Wer dann noch bei Kaffee oder Tee an einem Austausch in einem Atelier des Kunstvereins im Valvopark Interesse hat, muss sich anmelden bei gruener-saal@gmx.de - Für eine Teilnahme an der Tour ist hingegen keine Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr Tour 5 Euro.
Während der Veranstaltung kann die neue Broschüre "Wohnungsbau für die Rüstungsindustrie - Siedlungen für das Hanseatische Kettenwerk und die Messap" (44 Seiten, ill.) zum Preis von 4,80 Euro erworben werden.
Endstation der 2 1/2-stündigen Tour ist der Valvopark.
25. SEP 2020
2. OKT 2020
A.G.D.A.Z.
Stadtteiltreff Steilshoop
22309 Hamburg

Foto K.Salehezadeh
Kurz-Kursus
Was ist schön? Zweimal 90 Minuten Persische Kalligrafie
Unser kleiner Kursus gibt einen Einblick in Geschichte und Praxis der faszinierenden persischen Schönschreibschrift. Kursusleiter Kamal Salehezadeh weist auf wesentliche Unterschiede zu unserem Alfabet hin, das auf lateinischen Buchstaben basiert, und leitet zu ersten Schreibversuchen an. In der 2. Stunde werden alle TeilnehmerInnen mittels persischer Schriftzeichen ihren Namen schreiben. Der Kursus über 2 x 90 Minuten wendet sich an Interessierte ab 14 Jahren. Mitzubringen sind Schreibstift und Papier.
Der Referent Kamal Salehezadeh, Hamburg, ist Dozent für Mathematik und Ökonomie und spricht neben Persisch auch Deutsch, Englisch und Türkisch
Wir bitten um eine Anmeldung an info@agdaz.de oder 040-6301028. AGDAZ bemüht uns darum, im Anschluss ein persisches Gericht anzubieten.
Teil 1919-1927:
20. AUG bis
11. SEP 2020
Kulturhaus »ella« Langenhorn
22419 Hamburg

Teil 1928-1932:
21. AUG bis
2. OKT 2020
A.G.D.A.Z.
Stadtteiltreff Steilshoop
22309 Hamburg

 Teil 1933-1943:
18. AUG bis
18. SEP 2020
Gedenkstätte Ernst Thälmann
20251 Hamburg
 

Plakat (DIN-Format)

Flyer (4 Seiten, DIN-Format)

Die Medien:
Hamburger Wochenblatt (Langenhorn/Fuhlsbüttel) 12.8.20

Hamburger Wochenblatt
 (Eppendorf) 12.8.20

Hamburger Wochenblatt
 (Bramfeld/Steilshoop) 12.8.20

Markt extra (Norderstedt) 15.8.20
Ausstellung
150 Jahre Postkarte in Deutschland

Mitmach-Ausstellung »Revolution - Demokratie - Antifaschismus. Alte Hamburg-Postkarten geben ihre Geschichte preis«
Zwei Dutzend Autor*innen, Mitglieder aus Hamburger Geschichtswerkstätten, Historiker*innen, Sammler*innen und Familienforscher*innen haben sich der Idee einer Ausstellung verschrieben, mittels alter Ansichtskarten Episoden Hamburger Geschichte zu vermitteln. Die Postkarten künden von nie (oder selten) erzählten Episoden und Schicksalen. Aus den Jahren der Weimarer Republik werfen sie Schlaglichter auf den widerspruchsvollen Kampf der Arbeiterbewegung in Hamburg ebenso wie auf heute völlig vergessene Reformprojekte. Über die Jahre des Faschismus erfahren wir von Justizmord, Flucht und Exil, aber auch von mutigen Fällen des Zusammenhalts, der Solidarität und des Widerstands. Viele der Postkarten finden nun nach 80 bis 100 Jahren erstmals ein Publikum.
Die Ausstellung wird ständig um neue Tafeln erweitert, denn eine Grundidee des Kulturvereins Grüner Saal e.V., der die Ausstellung organisiert hat, ist es, die Besucher*innen der Schau anzuregen, in ihren Fotoalben Postkarten ausfindig zu machen, die ihrer Wiederentdeckung harren und vielleicht bei unseren nächsten Ausstellungen ihre Geschichte preisgeben.
Die auf Vlies-Tüchern präsentierte Schau – wegen ihres Umfangs in drei Zeitabschnitte unterteilt – wird bis Mitte September 2020 in drei Einrichtungen in Langenhorn, Steilshoop und Eppendorf gezeigt. Die Teilausstellung im Kulturhaus "ella" ist bis zum 10. September 2020 zu sehen, die anderen beiden bis zum 18. September 2020 – stets im Rahmen der Öffnungszeiten dieser Einrichtungen. Für Ihre Teilnahme an einer drei Eröffnungen oder für einen Besuch an den übrigen Ausstellungstagen melden Sie sich bitte an unter:  
Kulturhaus "ella" Langenhorn:  prella@mookwat.de
A.G.D.A.Z. Steilshoop:  info@agdaz.de
Gedenkstätte Ernst Thälmann:  kuratorium@thaelmann-gedenkstaette.de
Begleitveranstaltungen:
Freitag 28. August 2020, 18:00
Post ins KoLaFu - Die Hamburger Widerstandskämpfer*innen Herta Winzer (verh. Rebstock), Werner Stender und Anita Sellenschloh. Lesung mit Musik unter anderem aus dem soeben erschienenem Buch "Gertigstraße 56 - Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" (Autorin: Ruth Stender) auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung. Es lesen Inés Fabig und Andre Rebstock. Das Buch kann bei der Veranstaltung zum Preis von 22,90 Euro erworben werden.
Ort: Friedhof Ohlsdorf, Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung. Auf der Sorbusallee (unweit Ausgang Bramfeld) den grünen Hinweisschildern folgen. In Kooperation mit der Gruppe "Kinder des Widerstands Hamburg". Teilnahme gegen Spende. Anmeldung unter gruener-saal@gmx.de
Samstag 29. August 2020, 14:00
Radtour über den Friedhof Ohlsdorf zu den Gräbern von Johanne Reitze, Etkar André und Adolf Biedermann.
Treff am S-Bahnhof Ohlsdorf Ausgang Friedhof. Teilnahme gegen Spende. Anmeldung unter gruener-saal@gmx.de. Im Rahmen dieser Tour findet im "Garten der Frauen" eine Führung mit Dr. Rita Bake zu den Grab- und Gedenksteinen von Johanne Reitze u.a. mutigen Hamburger Frauen aus den Jahren 1919-1945 statt. Dieser Teil der Rundfahrt findet in Kooperation mit dem Verein Garten der Frauen e.V. statt
9. JUN 2020
Ort: Gehweg zwischen Langenhorner Chaussee 623-625 (Bürogebäude) und ZOB Ochsenzoll
22419 Hamburg




Fotos Gert Krützfeldt
Neuübergabe Gedenkort
Gedenkstele am neuen Standort in Langenhorn enthüllt

37 Bürgerinnen und Bürger fanden sich zur Übergabe der Gedenkstele zur Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit im "Hanseatischen Kettenwerk" am neuen Standort an der Langenhorner Chaussee 623-625 ein. Mit Uwe Leviens Liedern zur Gitarre und Ansprachen von Georg Chodinski (Landessprecher der VVN-BdA Hamburg), Hans-Joachim Kroll (Vors. Grüner Saal e.V.), Wolfgang Peper (Pastor der ev. Gemeinde St. Jürgen-Zachäus) und Rachid Messaoudi (Abgeordneter der LINKE in der BV Nord und Mitglied des Grünen Saal e.V.) bekam dieser lang vorbereitete Akt einen würdigen Rahmen. Videoeindrücke von René Buschmann
Mopo vom 11.6.2020 Ι Wochenblatt (Ausg. Langenhorn) 24.6.2020 Ι Langenhorner Rundschau vom Juli 2020
11. MAI 2020
Ort: HAW Hamburg
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg
Verschoben!
Ausstellung
»Schreiendes Holz. Die Passion des Frans Masereel«. Ausstellung

Vernissage zur Premiere. Der Grüne Saal e.V. zeigt seine neue Ausstellung "Schreiendes Holz" in der Versammlungsstätte der "Hochschule für Angewandte Wissenschaften" (HAW Hamburg). Im Mittelpunkt der auf 20 Textiltüchern gedruckten Schau steht der legendäre erste Bildroman Masereels, die in Holzschnitten geschaffene "Passion eines Menschen" sowie eine Vielzahl eindrucksvoller Antikriegsgrafiken des Künstlers. Ein Begleitheft zur Ausstellung ist erhältlich. Unter Vorbehalt der Corona-relevanten Einschränkungen findet die Ausstellung vom 11. Mai bis 19. Juni 2020 statt. Veranstalter sind der AK Friedenswissenschaft an der HAW sowie der Fachschaftsrat FSR Soziale Arbeit an der HAW. • Flyer
14. MÄRZ 2020
Treff: S-Bf. Ohlsdorf
Ausgang Friedhof
22337 Hamburg






Fotos nko
Radtour
Was sollen »Prominentengräber«? Radtour über den Friedhof Ohlsdorf

Erstmals bot der Kulturverein Grüner Saal e.V. eine Rundfahrt zu „Prominentengräbern“ von NS-Tätern sowie zu Gräbern von bekannten mutigen Nazigegnerinnen und ermordeten Antifaschisten, die nicht als „Prominentengräber“ gelten (Margaretha Rothe; Adolf Biedermann, Etkar André, Kurt Elvers) an. Der Verein beabsichtigte mit dieser Tour dazu beitragen, die Liste der sogenannten „Prominentengräber“ auf den Prüfstand zu stellen. 40 Interessierte nahmen an der Tour teil, die im Rahmen der "Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord" stattfand.
Flyer
20. FEB 2020
Bürgerhaus Langenhorn
22415 Hamburg




Foto nko
Schnellkurs Porträtzeichnen
Unter Anleitung des bekannten Langenhorner Malers Meinhard Raschke probierten sich die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer am lebenden Modell im Porträtzeichnen. Die jüngste Teilnehmerin zählte 9 Jahre. Gern kommen wir dem Wunsch nach, solch einen Kursus zu wiederholen.
28. JAN 2020
Kulturhaus LaLi
22415 Hamburg






Fotos nko
Film »Vergessene Transporte«
Der Bezirksseniorenbeirat Hamburg-Nord lud (in Kooperation mit dem Grünen Saal e.V.) erstmals zu einer Aufführung der Filmdoku »Vergessene Transporte« in das Kulturhaus LaLi ein. Der Film handelt von der Odyssee 40 jüdischer Mädchen aus der Tschechoslowakei durch mehrere baltische Lager nach Hamburg-Langenhorn, wo sie ab Herbst 1944 im "Hanseatischen Kettenwerk" Granathülsen fertigen mussten. Werner Hansen, Vorsitzender des Seniorenbeirats Nord, der die Veranstaltung vorbereitet hatte, begrüßte die 120 Besucherinnen und Besucher; Klaus Wicher, Landesvorsitzender des SoVD Hamburg, sprach anlässlich des bevorstehenden Auschwitz-Gedenktages, Liane Rathke rezitierte Gedichte und René Senenko führte in den Film ein. Eine Videokonferenz mit dem Regisseur Lukáš Přibyl (New York) rundete die Veranstaltung ab.
Hamburger Wochenblatt 15.1.2020 (Seite 3 oben) • Plakat
PS: Am 31. Januar hielt René Senenko vom Grünen Saal e.V. in der evangelischen Gemeinde St. Jürgen, Stockflethweg, Hamburg-Langenhorn, einen Vortrag über Zwangsarbeit im Hanseatischen Kettenwerk; Beginn 15 Uhr • taz Hamburg 31.1.2020
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