Deserteur? – Mit Stolz. Ich habe des Königs Fahne,
die mich gepresst, mit des Volks soldlosem Banner vertauscht.

Georg Herwegh, 1839-43

   
  


Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal
Wir
erinnern an die Opfer der NS-Militärjustiz
und engagieren uns gegen Deutschlands
Beteiligung an jeglichem Krieg, gegen Aufrüstung
und Waffenhandel

                         




Anliegen

Wieder
kehrende

Termine

Aktivitäten / Chronik

Die Verhüllungen

Deserteurs
denkmäler

Flyer

Medienecho

Publikationen

Kontakt

 


Veranstaltungen und Termine
  22. November 2018, 19:00  Öffentliche Buchvorstellung Sammelband: Hamburg und die Wehrmachtjustiz  Endlich: Der seit langem erwartete Sammelband von Historikerinnen und Historikern zur Militärjustiz im 2. Weltkrieg in Hamburg erscheint unter dem Titel "Rücksichten auf den Einzelnen haben zurückzutreten - Hamburg und die Wehrmachtjustiz im Zweiten Weltkrieg“, herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Umfang ca. 400 Seiten. Das Buch wird also über die Landeszentrale erhältlich sein. An der Buchpräsentation nehmen teil: Stefanie Endlich (Berlin), Detlef Garbe (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Magnus Koch (Historiker). Teilnahme frei.
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal ESA H 
Inhaltsverzeichnis
  22. und 23. November 2018 Wissenschaftliche Tagung in Hamburg  Militär und Stadt im Krieg  Tagung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche;
Leitung: Dr. Claudia Bade. Mehrere Vorträge am 2. Tag widmen sich den Wehrmachtsdeserteuren und der Militärjustiz im 2. Weltkrieg. Die Teilnahme an der Tagung ist anmelde- und kostenpflichtig; Einzelheiten in der Einladung. Wer nur an einem der beiden Tage den Vorträgen beiwohnt, zahlt die Hälfte der Teilnahmegebühr. 
Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Verwaltungsgebäude, Seminarraum EG, Mittelweg 177, 20148 Hamburg.
Einladung / Programm



Das Neueste / Jüngste Aktivitäten
28. August 2018 bis 21. September 2018 Ausstellung im Rathaus Altona Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz. Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg Die Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme war 2013 erstmals in Hamburg zu sehen und wurde nach nunmehr fünf Jahren  (vom 28. August und noch bis 21. September 2018) in den Fluren des Rathauses Altona erstmals wieder gezeigt. Dr. Claudia Bade hatte außerdem ein Begleitprogramm auf die Beine gestellt: eine Vortragsreihe befasste sich mit den Themen Militär und Militärjustiz in Altona und Hamburg sowie deren Nachwirkungen, und eine Filmreihe (in Kooperation mit dem Metropolis Kino Hamburg), bestehend aus einem Dokumentarfilm und drei Spielfilmen, kreiste um die Themen Desertion und Ungehorsam sowie die Nachwirkungen der Wehrmachtjustiz in den späten 1950er-Jahren bis heute. Ausstellungspräsenz und Begleitprogramm wurden gefördert vom Bezirksamt Altona. Flyer

Fotos und Video: nko


1. September 2018 Kultur Antikriegstag am Deserteursdenkmal Zwischen 12 und 14 Uhr hatten mehrere Vereine aus unserem Bündnis zu einem Friedensfest eingeladen, das bei schönstem Spätsommerwetter außerordentlich gut besucht war. Hunderte Menschen sahen und lauschten. Uwe Levien sang Friedenslieder zur Gitarre; Lothar Zieske las aus Siegfried Lenz' "Der Überläufer"; Volker Lang (der Schöpfer des Deserteursdenkmals) sprach ein Grußwort und Detlef Mielke erinnerte in seiner Ansprache an den Anlass. Ein erster Höhepunkt war zweifellos die 20minütige Tanzperformance "Der Schrei" (Regie: Isabel Marin Arrizabalaga und Saide Sesín; Foto links). Stefan Romey sprach danach über die Entschädigungspraxis nach 1945 für Deserteure und Wehrdienstverweigerer, bevor die Marx Sisters & Brothers mit dem Gesang vom "toten Soldaten" (nach Brecht) sowie anderen Gemeinheiten gegen den Krieg brillierten. Ulrich Hentschel ließ am Schluss, als sich noch weit mehr Menschen zur bevorstehenden Demo des Hamburger Forums eingefunden hatten, die Geschichte der drei Denkmäler am Ort Revue passieren. Auch wenn die Akustik nicht immer mitspielte, wir sind aufgrund der tollen Resonanz sicher: Das war nicht das letzte Fest dieser Art. Wir wollen die Tradition der Klotzfeste wieder aufleben lassen.
Programm
28. August 2018 Ausstellungseröffnung in Hamburg-Altona Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz. Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg Knapp 60 Besucherinnen und Besucher kamen heute zur Eröffnung der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Diese Schau war 2013 erstmals in Hamburg zu sehen und wird ab heute bis 21. September 2018 im Rathaus Altona gezeigt. Dr. Claudia Bade hat ein Begleitprogramm vorbereitet: eine Vortragsreihe wird sich mit den Themen Militär und Militärjustiz in Altona und Hamburg sowie deren Nachwirkungen beschäftigen, und eine Filmreihe (in Kooperation mit dem Metropolis Kino Hamburg), bestehend aus einem Dokumentarfilm und drei Spielfilmen, wird rund um die Themen Desertion und Ungehorsam sowie die Nachwirkungen der Wehrmachtjustiz in den späten 1950er-Jahren bis heute kreisen. Ausstellungspräsenz und Begleitprogramm wurden gefördert vom Bezirksamt Altona. Bei der heutigen Eröffnung sprach die Bezirksamtsleiterin von Altona, Dr. Liane Melzer, ein Grußwort. Danach referierte Prof. Dr. Maria Fritsche von der Universität Trondheim (Norwegen) über die ganze Bandbreite von Tatbeständen und Verurteilungen der NS-Militärjustiz (die bei aller Differenziertheit 30.000 Todesurteile zu verantworten hat).  Flyer

Trailer
26. August 2018 Filmreihe der VVN-BdA Metropolis-Kino: "Unruhige Nacht"  Der Film "Unruhige Nacht" (BRD 1958, Regie Falk Harnack) zeigt das Schicksal eines deutschen Soldaten im "Russlandfeldzug", der gemeinsam mit seiner ukrainischen Geliebten den Grauen des Krieges zu entkommen sucht. Doch die beiden werden gefasst und dem jungen Soldat steht wegen Fahnenflucht das Todesurteil bevor.  
Veranstalter: VVN-BdA Hamburg und Metropolis-Kino

Foto (Senenko): Ludwig Baumann im Seniorenheim, November 2017
August 2018 Opferrentenkürzung Rückzahlungsforderung an Ludwig Baumanns Nachkommen  Über den dreisten Versuch, von Ludwig Baumanns Verwandten eine Rückzahlung von Heimtaschengeld in Höhe von mehr als 4.000 Euro zu fordern, haben in den ersten Augusttagen 2018 viele Medien berichtet. Das "Bündnis Hamburger Deserteursbündnis" hat eine Protestnote an die Hauptzolldirektion Köln gerichtet, von der diese Rückzahlungsforderung erhoben worden ist. Die Partei "Die Linke" bringt im Bundestag den Entwurf einer Gesetzesänderung ein, wonach Opferrenten für Opfer des Nationalsozialismus auch dann, wenn diese Rentenbezieher(innen) in ein Seniorenheim umziehen, nicht gekürzt werden dürfen. Bei unserem Friedensfest am 1.9. wird ein(e) Vertreter(in) von Ludwig Baumanns "Bundesvereinigung der Opfer NS-Militärjustiz" zum aktuellen Stand dieser Initiative berichten. Medienbeiträge über den Fall siehe auf der Seite der Bundesvereinigung

Mittwoch 18. Juli 2018 Bremen Trauerfeier für Ludwig Baumann  Es waren wohl an die 200 Menschen, die sich in den Saal des DGB-Hauses in Bremen drängten, um Ludwig Baumann eine letzte Ehre zu erweisen. Vielen war wohl bewusst, dass mit Ludwig etwas unersetzliches von uns gegangen ist. Ein Zeuge für die Widerwärtigkeit der Kriege. Sicher: Er allein vermochte nicht die Welt zu verändern. Aber durch seine eigene authentische Geschichte konnte er dem verlogenem Gefallenenkult, der alljährlich im November noch viele Zehntausend Ehrenkränze überall im Land auf die Kriegerdenkmäler herabregnen lässt, seine Wahrheit entgegensetzen. Die mehr als berechtigte Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz hat nicht nur den Heldenkult desavouiert, sondern die bundesdeutsche Erinnerungspolitik in einem bedeutsamen Bereich umgestülpt. Denn mit der erfolgreichen Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure und Kriegsverräter ging die Einsicht einher, dass nicht nur die faschistische Militärjustiz verbrecherisch war, sondern der Zweite Weltkrieg, der von deutschen Boden ausging, überhaupt. Das war zwar keine neue Erkenntnis, aber im Mainstream der Bundesrepublik schon! Denn hier waren jahrzehntelang viele historische Wahrheiten nicht angekommen. Da es Ludwig stets um mehr ging als um das Gedenken, hat auch die Friedensbewegung ihm viel zu verdanken.
Ludwig vertrat die Vision einer von Kriegen befreiten Welt. Ihr werdet euch erinnern: Keine seiner Reden endete ohne den Satz: "Wir in diesem reichen Land mit unserer Geschichte sind aufgerufen zu gewaltfreiem Handeln, uns einzusetzen für Gerechtigkeit, für das Leben und für den Frieden". Diese, seine oft gehörten Worte, klingen immer wieder nach, wenn wir an Ludwig denken. Sie werden uns weiter beschäftigen, solange die Verhältnisse danach sind.

Ludwig Baumann im Juni 2010 bei der ersten Gedenkaktion für 68 Opfer der NS-Militärjustiz, die auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt sind
Foto:
Kamal Salehezadeh
5. Juli 2018 Trauer Ludwig Baumann verstorben  Die "Bundesvereinigung Opfer NS-Militärjustiz" teilt eben mit:
"Uns erreichte die traurige Nachricht, dass heute am frühen Morgen Ludwig Baumann im 97. Lebensjahr verstorben ist. Der hochbetagte Vorsitzende ist seit 1990 Herz, Motor und Stimme der Opfervereinigung gewesen. Sein unermüdliches Engagement hat zur gesellschaftlichen Anerkennung und gesetzlichen Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer, Wehrkraftzersetzer und Deserteure der Wehrmacht geführt. Sein authentisches Wirken, sein Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Gewaltfreiheit ist ein wichtiger Impuls für die zivilgesellschaftliche Entwicklung gewesen.
Ludwig Baumann wird uns und geschichtsbewussten, kritischen Teilen der bundesdeutschen Gesellschaft, die ihm für sein Lebenswerk sehr dankbar sind, in lebendiger Erinnerung bleiben." Nachruf der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz
Juni 2018 Hamburg-Bramfeld 15 Entwürfe für Umgestaltung des Bramfelder Kriegerdenkmals eingereicht  Der von Bezirksversammlung Wandsbek ausgerufene Ideenwettbewerb für eine "Kommentierung für das Kriegerdenkmal Bramfeld" ist am 30. Juni 2018 zu Ende gegangen.
Wofür der Bramfelder Arbeitskreis Denk-Mal unter Leitung von Detlef Hartmann seit vielen Jahren gekämpft hat, wird nun möglicherweise Wirklichkeit: Die Umgestaltung des militaristischen Kriegerdenkmals am Kleinen Bramfelder See, bis vor Jahren noch "Ehrenmal" genannt. Seit dem 13. März 2018 waren Bürger, Schüler und Künstler aus Hamburg und über die Landesgrenzen Hamburgs hinaus aufgerufen, sich mit Entwürfen, Ideen und Vorschlägen am Wettbewerb zu beteiligen.15 Entwürfe sind eingegangen. Die Jury erwartet noch ein paar Nachzügler.
Wir berichten an dieser Stelle weiter über die Jury-Tätigkeit. Unklar ist, wie es nach der Jury-Entscheidung und der Preisverleihung weitergeht. Denn letztere zieht keineswegs automatisch die Umsetzung einer der prämierten Entwürfe nach sich. Hierüber müsste die Bezirksversammlung neu entscheiden, auch Gutachten für eine Realisierbarkeit anfordern und Mittel für die Errichtung der ausgewählten Installation bereitstellen. Ausschreibung

Blick zum Podium.
Foto Doritt Nikolaus



Das Gräberfeld für die 136 ermordeten jungen Wehrmachtssoldaten auf dem Nordfriedhof in Dresden.
Foto (2013) nko
13. Juni 2018 Stadtmuseum Dresden Podiumsdiskussion zu den Opfern der NS-Militärjustiz in Dresden  Unter dem Titel "Tote ohne Lobby? Die Ruhestätte für die Opfer der Wehrmachtsjustiz auf dem Dresdner Nordfriedhof" lud in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V. der Verein "Denk Mal Fort!" zu einer Podiumsdiskussion ein. Neben Norbert Haase (Dresdner Historiker) und Wolfgang Oleschinski (Gedenkstättenleiter DIZ Torgau) saß auch René Senenko (Sprecher Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal) mit im Podium. Die von Carola Ilian (Denkmalpflege / Stadtplanung Dresden) moderierte Gesprächsrunde, die vor rund 30 Besucherinnen und Besuchern im Stadtmuseum Dresden stattfand, sollte in die Thematik einführen. Da diese für Dresden neu ist, konnte es an diesem Abend nur um eine erste Sammlung von Informationen und Ideen zum Thema gehen. In der Diskussion kamen mehrere Besucher auch auf andere vernachlässigte Opfergruppen in Dresden (russische bzw. sowjetische Zwangsarbeiter) zu sprechen. René Senenko schlug am Ende der Veranstaltung vor, in Dresdens Innenstadt einen Gedenkort für die hingerichteten Wehrmachtsdeserteure zu schaffen, der direkt Bezug nimmt zu den 136 Opfern auf dem Nordfriedhof. In Zeiten, da sich Deutschland immer mehr an militärischen Auslandseinsätzen beteiligt, könne dies auch ein friedenspolitisches Signal sein. Bleibt zu hoffen, dass eine Dresdner Initiative sich dem Andenken an die Wehrmachtsdeserteure weiter annimmt.

16. Mai 2018 Ausstellungseröffnung Krieg dem Kriege. Internationale Postkarten 1918-1939  Uwe Levien und Klaus Robra spielten und lasen zur Vernissage mit Liedern und Texten gegen den Krieg. Die Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten der Hochschule Mo-Fr 8-20 Uhr noch bis zum 19. Juni zu sehen. Finissage am 19.6., 17 Uhr. Veranstalter: Willi-Bredel-Gesellschaft
Ort: Versammlungsstätte, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg. Flyer

15. Mai 2018 Aktion Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung  Mit Lesungen, Ansprachen, Musik. Der Beitrag des Bündnisses Hamburger Deserteursdenkmal zum "Tag der KDV". Flyer

Foto (nko) vom Rundgang rund ums Deserteursdenk-mal im Mai 2017 (mit Blick zum Oberlandesgericht)
13. Mai 2018 Stadtgang zum Deserteursdenkmal Verfolgung - Widerstand - Deserteure  Ein Rundgang mit Georg Chodinski (VVN-BdA). Treff: Heine-Denkmal am Rathausmarkt. Flyer



Momentaufnahme von der Aufführung der Schülerinnen und Schüler des Osterbekgymnasiums,
Foto nko
21. April 2018 Rahlstedt: Haus der wilden Weiden Gedenken am Höltigbaum Es ist seit 2011 zur Tradition geworden, im April eines jeden Jahres am Höltigbaum an die letzten im April 1945 hier hingerichteten Wehrmachtssoldaten zu erinnern. Dieses Mal wandten wir uns der Swingjugend zu, denn viele der unangepassten Jugendlichen aus der Swingjugend sind später, als der Krieg zu Ende ging, aus den Reihen der Wehrmacht desertiert. Schülerinnen und Schüler aus dem Osterbekgymnasium haben unter Anleitung von Yvonne Funck eine Text-Musik-Collage vorbereitet, die in dieser Form erst- und einmalig zur Aufführung kam. Die Gymnasiast(inn)en sind in die Rollen von Swingkids geschlüpft, deren Biografien sie vorher selbst recherchiert haben. Heraus kam eine äußerst lebendige Aufführung, die immer wieder bereichert wurde durch die Musik von Otto Reinhards Schellackplatten. Eine tolle Synthese. Wirklich schade, dass das Stück nicht wiederholt werden kann, um es einen breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Resonanz auf die Aufführung war großartig. Da das Haus nicht genügend Stühle zur Verfügung hatte, mussten rund 10 Besucherinnen und Besucher stehen. Ein gutes Zeichen für die Weiterentwicklung der Reihe "Gedenken am Höltigbaum".
Im Anschluss an die Veranstaltung legten wir an der Gedenktafel an der Sieker Landstraße / Ecke Neuer Höltigbaum Blumen nieder. Flyer
   
 
 

Auf diesen Seiten
informiert die Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg über die Aktivitäten des im Sommer 2010 gebildeten „Bündnisses Hamburger Deserteursdenkmal“. Das Bündnis bemüht sich um die Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz in Hamburg und engagiert sich gegen Deutschlands Beteiligung an jeglichem Krieg. Dem Bündnis gehören 18 Gruppen an (alphabetisch, Stand April 2018): Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. | Arbeitskreis Antirassismus der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg | Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. | Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. | Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Hamburg e.V. | Deutscher Freidenker-Verband LV Nord e.V. | Friedensinitiative Bramfeld | Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. | Hamburger Bündnis gegen Rechts | Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. | Hamburger Freundinnen und Freunde der XI. Internationalen Brigade | Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V. Hamburg | NaturFreunde Landesverband Hamburg e.V. | Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg e.V. | Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V. | Stadtteilkollektiv Rotes Winterhude | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) Land Hamburg  | Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg.

      ©Fotos · Grafiken · Seite: senenko 2011-2017