Deserteur? – Mit Stolz. Ich habe des Königs Fahne,
die mich gepresst, mit des Volks soldlosem Banner vertauscht.

Georg Herwegh, 1839-43



Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal
Wir
erinnern an die Opfer der NS-Militärjustiz
und engagieren uns gegen Deutschlands
Beteiligung an jeglichem Krieg

                         




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Veranstaltungen und Termine



Samstag 4. März 2017, 14-18:00
Hamburg Der mörderische Krieg in Syrien Die Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Werner Ruf (Kassel) und Joachim Guilliard (Heidelberg) geht der Frage nach: Besteht die Gefahr der Ausweitung zu einem noch größeren Krieg?
Veranstalter sind das Hamburger Forum, die MASCH und der Arbeitskreis Frieden bei ver.di Hamburg.
Ort: CurioHaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhof
Flyer



Ostermontag 17. April 2017
Hamburg Ostermarsch 2017 Die Bundeswehr ist an vielen Kriegen direkt oder indirekt beteiligt – in Afghanistan, Mali, Irak, Syrien, im Mittelmeer und am Horn von Afrika.
Den Kriegen zum Trotz: Frieden jetzt! Sofort!
Angaben zu Ort und Uhrzeit des Ostermarschs folgen.
Ostemarschaufruf



Sa. 22. April 2017, 13:00
Rahlstedt Gedenken am Höltigbaum Seit 2011 führt das Bündnis Deserteursdenkmals alljährlich im April eine Veranstaltung am einstigen Truppenübungsplatz Höltigbaum und im nahgelegenen Naturschutzbau "Haus der wilden Weiden" durch, um an die letzten dort im April 1945 hingerichteten Wehrmachtsdeserteure zu erinnern. Über das genaue Programm der Veranstaltung 2017 informieren wir Sie hier rund 8 Wochen vor Veranstaltungstermin. Bleiben Sie neugierig.
Ort: Haus der Wilden Weiden, Eichberg 63, 22143 Hamburg
Nahverkehr: Bus 462 ab Busbf. Rahlstedt bis Endhaltestelle "Naturschutzgebiet Höltigbaum"



Das Neueste / Jüngste Aktivitäten

Momentaufnahme von der Aufführung des Schwejkstücks
9. Februar 2017 Langenhorn Schwejk geht zur Bundeswehr Das 5-köpfige Schauspielteam "Antikriegsambulanz" führte im Rahmen der Veranstaltung "Dialoge über Deutschland" im "ella"-Ausweichquartier das Stück "Schwejk geht zur Bundeswehr - Der jüngste Rheumatismusanfall eines loyalen Europäers" auf. In der erweiterten Version mit 3 Akten stellte die Inszenierung eine erneute Premiere dar. Zuvor brachte Uwe Levien weniger bekannte Lieder (zur Gitarre) aus seinem Repertoire zu Gehör, auch Folk songs aus Irland, Schottland und den USA. Christiane Chodinski & René Senenko lasen einige "Dialoge über Deutschland" von R.M.Müller aus dem Jahr 1965, die auch nach 50 Jahren noch sehr unverstaubt klingen. Zu dieser Veranstaltung in der "Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord" haben 28 Besucher(innen) gefunden. Das bedeutet in den kleinen aber gemütlichen Ausweichräumen auf dem Käkenflur volles Haus. Flyer
Weitere Termine mit "Schwejk geht zur Bundeswehr":
Di. 21. März 2017 (19:00) im Sommerkamp (Fuhlsbüttler Str. 709), 4 €
Fr. 9. Juni 2017 (19:30) im Agdaz (Cesar-Klein-Ring 40), 4 €
Kontakt: info@feindbeguenstigung.de


27. Januar 2017
Auschwitz-Gedenktag Bezirksversammlung Wandsbek: Verfolgte Fauen und Männer im NS. Straßennamen Jenfelder Au Die Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek anlässlich des Auschwitz-Gedenktages fand heute Nachmittag in der Otto-Hahn-Schule statt, sodass auch einige Schüler(innen) und Lehrer(innen) daran teilnahmen. Die Aula war gut gefüllt, als das Programm begann. Eingestimmt durch musikalische Beiträge wurden in Wort und Bild Persönlichkeiten vorgestellt, an die im geplanten Wohnquartier Jenfelder Au alsbald Straßennamen erinnern sollen: Charlotte Mügge, Hermine Albers, Hilde Wulff, Erich Hippel, Kurt Elvers und Kurt Oldenburg. Auch Ludwig Baumann (95) war der Einladung gefolgt und berichtete über das Schicksal seines Kameraden Kurt Oldenburg, das über viele Monate auch sein eigenes war. Flyer Ι Wochenblatt (Jenfeld) 1.2.17


Foto nko
26. Dezember 2016 DFG-IdK Günther Kahl verstorben Am 26. Dezember 2016 ist der Pazifist Günther Kahl im Alter von 85 Jahren verstorben. Wir haben haben Günther vor allem als Aktivist der DFG-IdK im "Hamburger Bündnis Deserteursdenkmal" in Erinnerung. Das Foto zeigt ihn bei einer Veranstaltung unseres Bündnisses im April 2012 am Höltigbaum.
Ein kurzer Nachruf auf Günther Kahl findet sich im Rundbrief des Hamburger Forum vom 4.1.2017
   
   
 
 

Auf diesen Seiten
informiert die Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg über die Aktivitäten des im Sommer 2010 gebildeten „Bündnisses für ein Hamburger Deserteursdenkmal“. Das Bündnis bemüht sich um die Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz in Hamburg und engagiert sich gegen Deutschlands Beteiligung an jeglichem Krieg. Dem Bündnis gehören 21 Gruppen an (alphabetisch, Stand Januar 2017): Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. | Arbeitskreis Antirassismus der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg | Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. | Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. | Chor Hamburger GewerkschafterInnen | COMM e.V. | Deutsche Friedensgesellschaft - Internationale der Kriegsdienstgegner e.V. (DFG-IdK) | Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Hamburg e.V. | Deutscher Freidenker-Verband LV Nord e.V. | Friedensinitiative Bramfeld | Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. | Gruppe Nord des Vereins Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. | Hamburger Bündnis gegen Rechts | Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. | Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V. Hamburg | NaturFreunde Landesverband Hamburg e.V. | Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg e.V. | Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V. | Stadtteilkollektiv Rotes Winterhude | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) Land Hamburg  |  Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg.

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