Deserteur? – Mit Stolz. Ich habe des Königs Fahne,
die mich gepresst, mit des Volks soldlosem Banner vertauscht.

Georg Herwegh, 1839-43



Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal
Wir
erinnern an die Opfer der NS-Militärjustiz
und engagieren uns gegen Deutschlands
Beteiligung an jeglichem Krieg, gegen Aufrüstung
und Waffenhandel

                         




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Das Team "Antikriegsambulanz"
9. Juni 2017 Steilshoop Schwejk geht zur Bundeswehr Das 5-köpfige Schauspielteam "Antikriegsambulanz" führte nun schon zum dritten Male sein politsatirisches Stück "Schwejk geht zur Bundeswehr - Der jüngste Rheumatismusanfall eines loyalen Europäers" auf, dieses Mal im gutbesuchten Stadtteiltreff "Agdaz" in Steilshoop. Uwe Levien begleitete die Veranstaltung musikalisch.

20. Mai 2017 Demo Guernica und die Kriege von heute  Anlässlich des 80. Jahrestags der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (Guernica) durch deutsche Bomber der Legion Condor lud die Willi-Bredel-Gesellschaft im Rahmen der "Antifaschistischen Hafentage" zu einer Demo mit Elementen aus Gesang, Tanz, Wort & Klang ein. Der Marsch vom Deserteursdenkmal zum Heinedenkmal (Rathausmarkt) galt zugleich den seit dem Irakkrieg 2003 bombardierten, massakrierten und zerstörten Orten der Welt, - allesamt nur tödliche Symptome eines imperialistischen Gerangels auf unserem Planeten, an dem Deutschland führend beteiligt ist. Auf dem Rathausmarkt angelangt, brachten Uwe Levien, das Duo Sokugayu und die Marx Sisters & Brothers Lieder und Texte gegen den Krieg zu Gehör. Flyer Postkarte
Fotos von der Veranstaltung finden Sie unter http://www.niqolas.de/bredel/news/news.htm

Auf den Stufen zur Strafjustizanstalt, gegenüber das Oberlandesgericht
13. Mai 2017 Stadtrundgang Rund ums Deserteursdenkmal  Die Wehrmachtjustiz war Teil der Gewaltherrschaft des Naziregimes, das dem Prinzip folgte „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und muss vernichtet werden“. Dazu errichteten sie auch in Hamburg zahlreiche Stätten der Ausbeutung, Unterdrückung und Vernichtung. Der von Georg Chodinski vorbereitete und geleitete Stadtrundgang führte die 16 Teilnehmer(innen) im weiteren Sinne "rund um das „Deserteurdenkmal“. Die zweistündige Tour führte zu Orten mitten in Hamburg, an denen
· die Wehrmachtjustiz ihre Opfer verurteilte und hinrichtete,
· sich Widerständige dem Naziregime entgegenstellten und
· Menschen zur Vernichtung bestimmt wurden. Der Rundgang endete am neuen Deserteursdenkmal. Unbedingt wiederholenswert. Flyer


Foto Gert Krützfeldt
8. Mai 2017 Bramfeld Mahn- und Gedenkfeier 8. Mai 2017 Der Arbeitskreis Denk-Mal lud heute nachmittag zur Erinnerung an das Kriegsende 1945 und an die Befreiung von der Nazidiktatur zum Kriegerdenkmal Bramfeld ein. 22 Menschen kamen. In den Redebeiträgen mahnte der Arbeitskreis die fällige Umgestaltung der Kriegerfigur an. Das ist nötig geworden, weil die Arbeit der von der Bezirksversammlung Wandsbek ins Leben gerufenen Jury zur Auslobung eines Umgestaltungswettbewerbes arg ins Stocken geraten ist und man den Eindruck gewinnt, dass maßgebliche Lokalpolitiker das Projekt ganz einschlafen lassen möchten. Das Fernbleiben der eingeladenen Bezirks-Fraktionen (mit Ausnahme der LINKE) von der heutigen Veranstaltung bestätigte diesen Eindruck ein weiteres Mal. Danke an Uwe Levien, der die Veranstaltung wieder mit seiner Gitarre begleitete. Flyer


"Alles im Eimer" beim Protestfrühstück. Foto Gert Krützfeldt

4. Mai 2017
Mahnwache, Frühstück und Kunstaktion Asyl für Deserteure Das Bündnis Deserteursdenkmal hatte kurzfristig zu einem Protestfrühstück beim Deserteursdenkmal am Stephansplatz eingeladen. Trotz miesen, kalten Wetters kamen zehn Uhr morgens so viele Freunde, dass kein Platz unbesetzt blieb. Die Stimmung war großartig, und sie hub weiter an, als Axel Richter mit seinem gigantischen Eimergefährt vorfuhr. Seine mobile Kunstaktion „Geh20 – alles im Eimer“ richtet sich gegen den G20-Gipfel, der im Juli in Hamburg stattfinden wird. Axel Richters künstlerischer Protest wird auf Hamburgs Straßen noch bis zum 8. Mai zu erleben sein. Die Frühstücksaktion hingegen wollte auf die Forderung, endlich auch Deserteuren Asyl in Deutschland zu gewähren, aufmerksam machen. Viele der Deserteure leben als Flüchtlinge unter uns, doch können sie nicht die Motive ihrer Flucht offenlegen, weil in Deutschland Fahnenflucht als Asylgrund keine Anerkennung findet. Mehr über die Kunstaktion

Foto links: Gert krützfeld, rechts: nko



Foto nko

22. April 2017
Rahlstedt Gedenken am Höltigbaum Seit 2011 führt das Bündnis Deserteursdenkmals alljährlich im April eine Veranstaltung am einstigen Truppenübungsplatz Höltigbaum und im nahgelegenen Naturschutzbau "Haus der wilden Weiden" durch, um an die letzten dort im April 1945 hingerichteten Wehrmachtsdeserteure zu erinnern. 35 Besucher(innen) zählten wir in diesem Jahr, die Mitwirkenden eingeschlossen. Georg Chodinski (VVN-BdA) moderierte. unter Anleitung des Lehrers Felix Schwarzbold hatten Schülerinnen und Schüler des Osterbekgymnasiums Brechts "Legende vom toten Soldaten" einstudiert und nun im Haus der wilden Weiden auf einem beachtlichen Niveau inzeniert. Eine Aktivistin aus Ahrensburg war mit zwei Deserteuren aus Somalia und Syrien gekommen, die heute als Flüchtlinge unter uns leben. Wir hörten Berichte über ihre Schicksale. Der 19jährige Hamburger Gitarrist Anh Quoc Doan begleitet die Veranstaltung musikalisch. Abschließend legten wir - wie in jedem Jahr - an der Gedenktafel eine Schweigeminute ein.
Einladung

 


Foto Mundt

Ostermontag 17. April 2017
Hamburg Ostermarsch 2017 Rund 1800 Menschen beteiligten sich in diesem Jahr am Hamburger Ostermarsch bzw. kamen zum anschließenden Fest auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz.
Ostemarschaufruf

Die "Antikriegsambulanz"
beim Auftritt am 21. März

Uwe Levien
Fotos nko
21. März 2017 Fuhlsbüttel Schwejk geht zur Bundeswehr Aufführung im "Sommerkamp" (Alsterdorf-Assistenz), Fuhlsbüttler Str. 709. Mitgewirkt haben Karin Gritzuhn, Rachid Messaoudi, Lilli Mundt (6 J.), René Senenko, Antje Wefing und Wolf Wempe. Uwe Levien begleitete die Veranstaltung mit Liedern zur Gitarre. 
Veranstalter: Antikriegsambulanz und Sommerkamp
Weiterer Termin mit "Schwejk geht zur Bundeswehr":
Fr. 9. Juni 2017 (19:30) im Agdaz (Cesar-Klein-Ring 40), 4 €
Kontakt: info@feindbeguenstigung.de

Momentaufnahme von der Aufführung des Schwejkstücks
9. Februar 2017 Langenhorn Schwejk geht zur Bundeswehr Das 5-köpfige Schauspielteam "Antikriegsambulanz" führte im Rahmen der Veranstaltung "Dialoge über Deutschland" im "ella"-Ausweichquartier das Stück "Schwejk geht zur Bundeswehr - Der jüngste Rheumatismusanfall eines loyalen Europäers" auf. In der erweiterten Version mit 3 Akten stellte die Inszenierung eine erneute Premiere dar. Zuvor brachte Uwe Levien weniger bekannte Lieder (zur Gitarre) aus seinem Repertoire zu Gehör, auch Folk songs aus Irland, Schottland und den USA. Christiane Chodinski & René Senenko lasen einige "Dialoge über Deutschland" von R.M.Müller aus dem Jahr 1965, die auch nach 50 Jahren noch sehr unverstaubt klingen. Zu dieser Veranstaltung in der "Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord" haben 28 Besucher(innen) gefunden. Das bedeutet in den kleinen aber gemütlichen Ausweichräumen auf dem Käkenflur volles Haus. Flyer


27. Januar 2017
Auschwitz-Gedenktag Bezirksversammlung Wandsbek: Verfolgte Fauen und Männer im NS. Straßennamen Jenfelder Au Die Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek anlässlich des Auschwitz-Gedenktages fand heute Nachmittag in der Otto-Hahn-Schule statt, sodass auch einige Schüler(innen) und Lehrer(innen) daran teilnahmen. Die Aula war gut gefüllt, als das Programm begann. Eingestimmt durch musikalische Beiträge wurden in Wort und Bild Persönlichkeiten vorgestellt, an die im geplanten Wohnquartier Jenfelder Au alsbald Straßennamen erinnern sollen: Charlotte Mügge, Hermine Albers, Hilde Wulff, Erich Hippel, Kurt Elvers und Kurt Oldenburg. Auch Ludwig Baumann (95) war der Einladung gefolgt und berichtete über das Schicksal seines Kameraden Kurt Oldenburg, das über viele Monate auch sein eigenes war. Flyer Ι Wochenblatt (Jenfeld) 1.2.17


Foto nko
26. Dezember 2016 DFG-IdK Günther Kahl verstorben Am 26. Dezember 2016 ist der Pazifist Günther Kahl im Alter von 85 Jahren verstorben. Wir haben haben Günther vor allem als Aktivist der DFG-IdK im "Hamburger Bündnis Deserteursdenkmal" in Erinnerung. Das Foto zeigt ihn bei einer Veranstaltung unseres Bündnisses im April 2012 am Höltigbaum.
Ein kurzer Nachruf auf Günther Kahl findet sich im Rundbrief des Hamburger Forum vom 4.1.2017
   
   
 
 

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informiert die Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg über die Aktivitäten des im Sommer 2010 gebildeten „Bündnisses für ein Hamburger Deserteursdenkmal“. Das Bündnis bemüht sich um die Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz in Hamburg und engagiert sich gegen Deutschlands Beteiligung an jeglichem Krieg. Dem Bündnis gehören 21 Gruppen an (alphabetisch, Stand Januar 2017): Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. | Arbeitskreis Antirassismus der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg | Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. | Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. | Chor Hamburger GewerkschafterInnen | COMM e.V. | Deutsche Friedensgesellschaft - Internationale der Kriegsdienstgegner e.V. (DFG-IdK) | Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Hamburg e.V. | Deutscher Freidenker-Verband LV Nord e.V. | Friedensinitiative Bramfeld | Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. | Gruppe Nord des Vereins Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. | Hamburger Bündnis gegen Rechts | Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. | Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann e.V. Hamburg | NaturFreunde Landesverband Hamburg e.V. | Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg e.V. | Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V. | Stadtteilkollektiv Rotes Winterhude | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) Land Hamburg  |  Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. Hamburg.

      ©Fotos · Grafiken · Seite: senenko 2011-2017